Information

29. Novemder 2022
Kultur – Kritik in der PNP vom 13. November 2022

Einmal tief eintauchen bitte
In der Rathausgalerie Burghausen zieht Polona Petek den Besucher in ihre  „Wasserlandschaften“

Die Farbenpracht ruft zwangsläufig Erinnerungen an den Frühling wach. Mit ihren Bildern lädt  die slowenische Künstlerin Polona Petek derzeit in der Rathausgalerie Burghausen den Betrachter zum Träumen ein und  versetzt ihn mitten in ihre Motive hinein – in ihre  Wasserlandschaften. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es schwer, sich  der Wirkung der Bilder zu entziehen.
Ihre impressionistischen Werke setzt Petek in Temperaöl auf Leinwand um. Die Motive für ihre Bilder findet die Künstlerin dabei  in der Natur um ihre Heimatstadt Ptuj im Nordosten des Landes nahe Maribor. Oft zeigt sie  Flüsse und sanfte Uferlandschaften, an denen sich Bäume und Wiesen im Hintergrund einfügen.
Eine Auswahl dieser Werke ist jetzt in der Ausstellung „Wasserlandschaften“ in der Rathausgalerie in der Altstadt von Burghausen zu sehen. Die Schau lässt die Entwicklung der Künstlerin erkennen: Ihre früheren Flusslandschaften, von denen drei in der Rathausgalerie ausgestellt sind,  sind in gedeckten Braun- und Grüntönen gehalten und werden oft nur durch ein paar Farbakzente in Blau und Lila aufgelockert, was den Werken einen fast melancholischen Charakter verleiht.
Peteks neuere Bilder erstrahlen dagegen in Farbenfreude, und die diese  Veränderung ist Absicht. Petek wollte mit Farben und Pinselstrich  mehr Dynamik    in die  Werke bringen. Ihre Wirkung verfehlt die Künstlerin aus Slowenien damit nicht. Während einen die namensgebenden Flusskiesel im Bild „Pinksteine“ (Öltempera auf Leinwand, 2022) beinahe anspringen, hat man das Gefühl, in andere Bilder förmlich eintauchen zu können.
Zwischen den Landschaftsbildern sorgen  die Bilder der Serie „Flugschau“  für   Abwechslung. Schon durch die Motivwahl unterscheiden sich die drei Werke von Peteks Landschaftsbildern. Anders als in ihren anderen Werken bildet die Künstlerin hier Personen ab. Die kleinformatigen Bilder wirken wie surrealistische Fotografien von Besuchern der titelgebenden Flugschau.
Peteks Begeisterung für  das  Treiben der Menschen ist spürbar und steckt an. Den Bildern hängt  etwas Traumhaftes  an, ohne dabei zu verschleiern, dass es sich um eine Momentaufnahme der Geschehnisse handelt.  Dieser Eindruck  unterscheidet die Werke der Bilderserien von Peteks Wasserlandschaften, die ein Gefühl von Zeitlosigkeit vermitteln.
Allen Arbeiten ist anzumerken, dass Petek versucht, sich vollkommen auf ihre Motive einzulassen, um diese auf die Leinwand zu bringen. Für den Betrachter ist das eine Einladung,  ebenfalls tief in diese Motive einzutauchen. Man nimmt die Einladung gerne an.
Till Frieling
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Bis 23. Dezember 2022, Rathausgalerie Burghausen, Stadtplatz 112, 84489 Burghausen, geöffnet Mo.-Do. 8-17 Uhr, Fr. 8-12 Uhr


Wasserlandschaft


Wasserlandschaften


Aus dem Zyklus “ Flugschau“



 

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08. November 2022

Polona Petek (Ptuj) Vernissage am 04. Nov. 22 im Rathaus der Stadt Burghausen
„Hoffnung auf Schönes“

Burghausen Melodisch plätscherten die Töne aus den drei Saxofonen. Die Musik spiegelte die Stimmung der beiden farbenfrohen Bilder wieder, vor denen das Musikerinnentrio „Sexless“ in der Burghauser Rathausgalerie Aufstellung genommen hat. Passender hätte die musikalische Eröffnung der Vernissage der  Künstlerin Polona Petek unter dem Titel „Wasserlandschaften“ nicht sein können. Wie die Musik, sind viele Bilder der Künstlerin aus Slowenien fröhlich, verspielt und dynamisch gestaltet. Vor allem die  titelgebenden Motive der Wasserlandschaften werden von Petek besonders farbenfroh und mit einem Hang zum Impressionismus in Szene gesetzt.
Für Bartl  Lehrhuber, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Burghausen, waren die Bilder beinahe zu farbenfroh. In seiner Laudatio merkte er an, dass angesichts der düsteren politischen Weltlage vielleicht ein Künstler wie der kürzlich verstorbene Pierre Soulages angemessener gewesen wäre, der nur in Schwarz malte. Allerdings schöpfe Lehrhuber aus den Farben in den Bildern gerade jetzt Hoffnung. Letztendlich sei er überzeugt davon, dass man doch die richtige Künstlerin zur richtigen Zeit gewählt hat und bedankte sich bei Petek für die farbenfrohe Gestaltung ihrer Bilder: „Vielen Dank, dass Du nicht nur in Schwarz malst.“
Auch Stefan Angstl, der die Vernissage eröffnete, machte sich durch die Bilder vor allem Hoffnung auf das Schöne. Für ihn fangen Peteks Bilder die Natur förmlich ein. Der Dritte Bürgermeister begrüßte neben der Künstlerin und den Burghauser Bürgern auch die vielen Gäste aus Slowenien, die zur Vernissage gekommen waren. Die Ausstellung ist  Teil der Feierlichkeiten zur mittlerweile 21 Jahre andauernden Städtepartnerschaft zwischen Burghausen und Ptuj. Entsprechend symbolträchtig war das Geschenk, das Angstl an Petek übergab: eine Flasche Burghauser Wein, dessen Rebe aus der slowenischen Partnerstadt stammt.
Petek kommt selbst aus Ptuj und findet dort die meisten Motive für ihre Bilder, vor allem an  der Drau, einem Nebenfluss der Donau. „Es  zieht mich immer wieder zum Wasser, ich weiß nicht warum“, sagt sie von sich selbst. Die Dynamik des Wassers lässt Petek eindrucksvoll in ihre Bilder einfließen. Eine eindeutige Motivation sieht die Künstlerin dabei nicht hinter der Wahl ihrer Motive. Sie selbst glaubt, dass sie die Menschen vielleicht wieder ein Stück zurück zur Natur bringen möchte.
Besucher der Rathausgalerie  können sich bis zum 29. November selbst davon überzeugen, ob ihr das gelingt.


(vl) 3. Bürgermeister Stefan Angstl, Polona Petek, Bartl Lehrhuber


(vr) Laudator Bartl Leehrhuber, Elisabeth Hübner, Polona Petek

Bericht           PNP: tfr vom  08. November 2022
Fotos              PNP (1)
                       Hartmut Enders (1)
Weitere Fotos siehe Rubrik „Bilder“

 

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07. November 2022

Danksagung der Stadt Ptuj durch Bgm Nuška Gajšek,
20 Jahre Partnerschaft Ptuj und Burghausen

Dankschreiben

Liebe Freunde in Burghausen,

im Namen der Gemeinde Ptuj möchte ich mich ganz herzlich für den wunderbaren Empfang in Burghausen bedanken. Ihr habt ein wunderbares Programm zusammengestellt und uns sehr nett empfangen und unterhalten. Wir bedanken uns herzlich und möchten ihnen ein großes Lob aussprechen.

Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, das 20-jährige Jubiläum unserer Zusammenarbeit mit einer so angenehmen Veranstaltung zu feiern und bei dieser Gelegenheit auch Freunde aus Deutschland, Italien und Frankreich zu treffen. Ich bin stolz darauf, dass auch Ptuj ein Teil davon ist und ich bin sicher, dass die hervorragende Zusammenarbeit auch in Zukunft fortgesetzt wird.
Wir freuen uns auf das nächste Treffen.

Mit freundlichen Grüßen

gez.  Nuška Gajšek
Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Ptuj

 


Barbara Ferčič (Ptuj)

 

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06. November 2022

PNP Erscheinungstag 31. Oktober 2022
„Wir alle haben gleiche Werte“
20 Jahre Partnerschaft Ptuj und Burghausen
Burghausen Politische Entwicklungen, Veränderungen der Weltordnung, der Wunsch nach einem vereinten Europa haben Burghausen zu vier Städtepartnerschaften verholfen. Dass zwei dieser Bündnisse am Samstag Jubiläum feiern durften, war jedoch keiner politischen Entscheidung zu verdanken, sondern den Menschen, die die Bündnisse mit Hohenstein-Ernstthal in Sachsen, Ptuj in Slowenien, Sulmona in Italien und Fumel in Frankreich seit Jahren mit Leben füllen. Darüber waren sich alle Redner beim großen Festabend am Samstag einig. Vertreter aller vier Partnerstädte, Freunde und Wegbereiter hatten sich zusammengefunden, um die seit offiziell 20 Jahren währende Verbindung mit Hohenstein-Ernstthal und die 21-jährige mit Ptuj zu feiern. Hier wäre die 20-Jahr-Feier vergangenes Jahr im Kalender gestanden, doch wegen der Pandemie wurde sie verschoben.
Ehe die festlichen Ansprachen, das Drei-Gänge-Menü und die Musik der Bigband Burghausen auf dem Plan standen, trafen sich alle Gäste vor dem Stadtsaalgebäude. Dort traten „Spil und Gaukeley“, eine Gruppe der Herzogstadt Burghausen, auf und führten Tänze und Trommeleinlagen zu den Hymnen der  vertretenen Nationen auf, endend mit Bayern-, deutscher National- und Europahymne. „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“, so die Schlusszeile.
Es sie diese Gemeinschaft, die eine Städtepartnerschaft ausmacht, betonte Florian Schneider anschließend. Die Verbindung mit Ptuj entstand aus der Entscheidung sich, nachdem der Eiserne Vorhang durchlässiger geworden war, einen Partner im Osten zu suchen. In Slowenien wurde man schnell fündig. Es habe von Anfang an gepasst: eine alte Geschichte, ein Fluss, eine Burg. Die Gemeinsamkeiten sind groß. Mit Hohenstein-Ernstthal  verbinden etwa die Weihnachtsmärkte, die Vereine und die Schulen seien zusammengewachsen. „Jetzt ändert sich die Welt wieder dramatisch“, so Schneider. Wie kann man die Konflikte lösen? Der Bürgermeister hatte eine klare Antwort: mit Abenden wie diesem. Wenn er durch die Reihen im Stadtsaal gehe, dann merke er erst im Gespräch, woher die Gäste kommen. „Alle sind gleich. Wir alle haben die gleichen Werte.“
Hohenstein-Ernsttals Bürgermeister Lars Kluge erinnerte in seiner Ansprache daran, dass der Freistaat Bayern vor 20 Jahren bayerische Kommunen angewiesen habe, in Ostdeutschland zu helfen, die Verwaltungen aufzubauen. Burghausen unterstützte Hohenstein-Ernstthal. Und auch hier habe man schnell festgestellt: es passt. Ganz ohne Burg und Fluss. Kluge zitierte aus der Urkunde, mit der die Freundschaft vor 20 Jahren besiegelt wurde: Ziel sei „ein neues, erweitertes Europa auf ein  stärkeres Fundament zu stellen“. Das sei gelungen.
Die Bürgermeister von Ptuj Nuška Gajšek, von Fumel Jean-Louis Costes und von Sulmona Gianfranco di Piero betonten, wie sehr sie sich über die Verbindungen freuen  und überreichten Geschenke.
Geschenke und  dazu Ehrungen gab es auch von Burghauser Seite. Schneider überreichte  sie den vier Bürgermeistern und Gregor Jovan, dem slowenischen Konsul erster Klasse, der in München die Belange seines Heimatlandes vertritt. Präsente gab es auch für die Altbürgermeister, die die Verbindungen einst ins Leben gerufen haben: Štefan Čelan (Ptuj), Erich Homilius (Hohenstein-Ernstthal), Burghausens Altbürgermeister Hans Steindl und Martine Longuet, die Präsidentin der Agglomeration Fumelois (*). Ebenfalls gewürdigt wurden engagierte Bürger aus Hohenstein-Ernstthal und Ptuj, die die Verbindungen seit Jahren pflegen, sowie Christa Seemann, die sich um die Beziehung mit Ptuj verdient gemacht hat. Schneider erinnerte  daran, dass einige Weggefährten am Festabend sicher gern mitgefeiert hätten, leider aber nicht mehr unter uns sind. Stellvertretend nannte er Gerhard Hübner und Dr. Klaus Ulm.
Zuletzt holte Schneider Pater Milan Kos auf die Bühne. Er ist Provinzial der Minoriten Sloweniens und zelebrierte am Sonntag gemeinsam mit Stadtpfarrer Erwin Jaindl den Festgottesdienst in der  Stadtpfarrkirche St. Jakob. Diesen umrahmte der Kirchenchor von Ptuj. Die Kollekte ging an Pater Milan Kos. Sie wird dazu beitragen, die neue Orgel in Ptuj zu finanzieren. Jor
(*) Korrektur SPV: Association de Fumelois


Kirchenchor St. Peter und Paul (Ptuj)


(vl) Alt – Bgm Štefan Čelan (Ptuj), Martine Longuet, die Präsidentin der „Association de Fumelois“ Hans Steindl(Burghausen), Erich Homilius (Hohenstein-Ernstthal);


(vl) Bgm Nuška Gajšek (Ptuj), OB Lars Kluge (Hohenstein-Ernstthal), Bgm Jean-Louis Costes(Fumel), Gregor Jovan, Slowenischer Konsul erster Klasse (München), 1. Bgm Florian Schneider (Burghausen)

„Spil und Gaukeley“ Gruppe der Herzogstadt Burghausen e.V.,

Bericht und Bilder   PNP Jor, 31.10.2022

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02. November 2022

Ergänzung:
Festgottesdienst in St. Jakob am 30. Oktober 2022
Spende für die neue Orgel in  Ptuj
Die Kollekte der Messe ist bestimmt für die neue Orgel  der Kirche Sankt Peter und Paul in Ptuj. Herr Pfarrer Jaindl und der Provinzial Pater Milan sind über den gesammelten Betrag von 1025€ hoch erfreut und den Gottesdienst Besuchern für ihre Großzügigkeit sehr dankbar. Es ist ein hervorragendes Zeichen für ein länderübergreifendes Verständnis und eine Unterstützung. Herr 1. Bürgermeister Florian Schneider rundete spontan den Kollektenbetrag seitens der Stadt um 4.000€ auf, sodass Pater Milan 5.000€ überwiesen bekommt.

Pater Milan konnte berichten, dass voraussichtlich am 19. März 2023 die neue Orgel in Ptuj geweiht werden kann. Herr Pfarrer Jaindl nannte ebenfalls einen Weihe Termin für die neue Chororgel in St. Jakob voraussichtliche am 23. Juli 2023.  Es ist vorgesehen, beide Orgeln durch den Erzbischof Marjan Turnsek von Maribor / Slowenien weihen zu lassen. Herr Pfarrer Jaindl erläuterte auch das Finanzierungskonzept der neuen Chororgel; Gesamtkosten ca. 150.000€, die Diözese Passau übernimmt ca. 15.000€, die Stadt Burghausen  beteiligt sich mit 30.000€, den Rest steuert die Kirchenstiftung St. Jakob bei.

Bericht:       Hartmut Enders

 

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31. Oktober 2022

Festgottesdienst in St. Jakob am 30. Oktober 2022
20 Jahre Partnerschaft Ptuj und Burghausen

Schwerpunkte der Predigten der beiden Geistlichen, Pfarrer Jaindl und Pater Milan und sind  die Verbindungen der Menschen untereinander. Menschen treffen sich, tauschen sich in Gesprächen und Handlungen aus. Sie lernen sich näher kennen. Eine Beziehung baut sich auf. Freundschaften entwickeln sich und das auch über die Ländergrenzen hinaus. Der slowenische Chor St. Peter und Paul aus Ptuj begleitete die Messe musikalisch. Emotionen kam auf bei dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“. Dargeboten von dem Chor in slowenischer Sprache. Die Melodie ist gleich, so konnte der Text von der Gemeinde in deutscher Sprache mitgesungen werden.
Das Orgelspiel von Herrn Wimmer zur Begleitung des Chores und zum Ausklang der Messe wurden von den slowenischen Chormitgliedern begeisternd aufgenommen.

Der Provinzial der Minoriten Sloweniens Pater Milan Kos bei seiner Festansprache


(vl) Provinzial Pater Milan Kos, Pfarrer Erwin Jaindl


Der Chor St. Peter und Paul aus Ptuj, Mitglieder der Delegation aus Ptuj sowie Pater Milan Kos; Pfarrer Erwin Jaindl und Ehepaar Schneider

Orgel und Chor, (2. Reihe vl) Bgm Jean-Louis Costes und Gattin (Fumel), Martine Longuet, die Präsidentin der „Association de Fumelois“, Helmut Fabian

Bericht und Fotos       Hartmut Enders (3)
                                    Sepp Schmidhuber (1)

 

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31. Oktober 2022

Bayrischer Partnerschaftsabend im Bürgerhaus am 28. Oktober. 2022
20 Jahre Partnerschaft Ptuj und Burghausen

In Vertretung des leider erkrankten 1. Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsverein Burghausen, Bartl Lehrhuber, konnte die 2. Vorsitzende Barbara Hertlein  im vollbesetztem Bürgersaal,  mit 190 Gästen aus allen 4 Partnerstädten zu einem Bayerischen Partnerschaftsabend begrüßen. Neben den 3 Burghauser Bürgermeister Florian Schneider, Norbert Stranzinger, Stefan Angstl waren auch die bereits angereisten Bürgermeister der Partnerstädte anwesend; Alt-Bgm Dr. Stefan Celan aus Ptuj, Bgm Jean-Louis Costes aus Fumel, OB Lars Kluge aus Hohenstein-Ernstthal und Bgm Gianfranco del Piero aus Sulmona.
Die sehr gut aufgelegten Georgsbläser unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Waas unterhielten die Gäste hervorragend. Absoluter Höhepunkt des Abends war das Spiel des Steigerliedes. Nicht nur die Gäste aus Hohenstein-Ernstthal, sondern alle Anwesenden dankten stehend mit einem lang anhaltenden Applaus. Der Bayrische Abend mit Blasmusik, Bier und Brotzeit und Unterhaltung kam bei allen Gästen hervorragend an!


Georgsbläser bei  Vortrag des Steiger Liedes


Begrüßung der Gäste aus Fumel: (vl) 2. Bgm Norbert Stranzinger. Martine Longuet, Helmut Fabian, Bgm Jean-Louis Costes und Gattin, Barbara Hertlein

Gäste aus HOT: (vr) OB Lars Kluge, Barbara Hertlein, Alt-Bgm Erich Homilius

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15. September 2022

20 Jahre Städtepartnerschaft
(Artikel vom 13. Sep.22 in der PNP)
Anfangs war die Verbindung eher pragmatischer Natur, doch schon bald  sind echte Freundschaften entstanden: Die Beziehungen zwischen Hohenstein-Ernstthal in Sachsen und Burghausen wurden heute vor 20 Jahren schriftlich besiegelt. Während auf Burghauser Seite mit Fumel, Ptuj und Sulmona  „Partnerschafts“-Urkunden unterschrieben wurden, handelt es sich bei der mit  Hohenstein-Ernstthal jedoch „nur“ um eine Urkunde der „Verbindung“. Der damalige Stadtrat wollte das so. Der Beziehung tut das freilich keinen Abbruch – und so wird das Ganze Ende des kommenden Monats, zwischen 28. und 30. Oktober, groß in Burghausen gefeiert.
Zehn Jahre haben die freundschaftlichen Kontakte schon bestanden, ehe die Verbindung am 13. September 2002 einen offizielleren Status bekommen hat. Dazu war eine 40-köpfige Gruppe um den damaligen Oberbürgermeister Erich Homilius aus Hohenstein-Ernstthal nach Burghausen gereist. „Was lange währt, wird endlich gut“, war ein vielzitierter Satz an diesem Ehrenabend. Und: Burghausens damaliger Bürgermeister Hans Steindl fand viel Lob für seinen neuen Partner: „Ich habe Respekt vor dem, was in Hohenstein-Ernstthal geleistet wurde. Es ist eine Stadt, in die man gerne fährt.“
Kurz nach der Wende Amtshilfe geleistet: Entstanden ist der Kontakt zwischen beiden nämlich schon 1991. Im April dieses Jahres  gab es erste Gespräche. So kurz nach der Wende sollten die Burghauser ihren sächsischen Kollegen Amtshilfe leisten und sie beim Aufbau einer modernen Verwaltung beraten. Freilich kam es dabei auch zu persönlichen Bekanntschaften. Und diese wurden stets ausgebaut, vor allem als im Jahr 2000 der Burghauser Städtepartnerschaftsverein (SPV) gegründet wurde.  Ein Name ist dabei ganz stark mit der Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal verbunden: Dr. Klaus Ulm. Der im November 2020 verstorbene Burghauser übernahm gleich zu Beginn die Leitung der AG. Unter seiner Ägide fuhren zum Beispiel auch 50 Burghauser zu den Feiern der zehnjährigen Wiedervereinigung. Unzählige Fahrten und Besuche später wird nun der 20. Geburtstags dieser Verbindung gefeiert.
Verbindung, weil es offiziell als solche festgehalten wurde: „Hiermit bekunden die Stadt Burghausen in Bayern, vertreten durch Herrn Ersten Bürgermeister Hans Steindl, und die Große Kreisstadt Hohenstein-Ernstthal in Sachen, vertreten durch Herrn Oberbürgermeister Erich Homilius, den Wunsch und den festen Willen, die enge Verbundenheit zwischen beiden Städten weiterhin zu festigen und zu vertiefen“, heißt es in der Urkunde. Und das Stadtarchiv um dessen Leiterin Eva Gilch weiß: „In den Urkunden, die mit Fumel, Ptuj und Sulmona unterschrieben worden, kommen immer die „Worte ,Partner‘ oder ,Partnerschaft’ vor.“ Warum vertraglich keine „Städtepartnerschaft“ festgehalten wurde, erklärt Altbürgermeister Hans Steindl auf Anzeiger-Nachfrage: „Hohenstein-Ernstthal hatte bereits eine Städtepartnerschaft mit Hockenheim, da wollten wir nicht ins Gehege kommen.“
„Geschichte im Zuge der Wiedervereinigung“ Einige Male sei er mit Homilius auch in Hockenheim gewesen und habe vorgefühlt, ob es den Stadtverantwortlichen etwas ausmache, wenn Burghausen mit der Stadt in Sachsen diesen formalen Vertrag schließt. „Das war nicht der Fall. Also haben wir es mit diesem Freundschafts-Vertrag probiert“, erzählt Steindl.  Eine auch vertraglich festgehaltene „Städtepartnerschaft“ sei in den Jahren danach „nie ein Thema gewesen“, sagt er. Die sich schon bald etablierte, fest Gruppe  um Dr. Klaus Ulm habe dies immer hervorragend gemacht. Und ohnehin gehe  für Steindl eine Städtepartnerschaft über die Grenzen Deutschlands hinaus. „Das mit Hohenstein-Ernstthal war eine eigene Geschichte im Zuge der Wiedervereinigung.“
Ob es nun auf dem Papier Partnerschaft, Verbindung oder Freundschaft heißt, spiele laut Steindl keine Rolle. „Ich glaube, dass wir zu Hohenstein-Ernstthal nach wie vor den stärksten Bezug haben.“ Gerade war erst wieder eine Burghauser Delegation für ein paar Tage in Sachsen, ehe man um die 80 Sachsen Ende Oktober zum großen Festakt an der Salzach begrüßen wird. Am Ende sei es nur eine Formalie. Die gewachsenen Beziehungen, Freundschaften und gemeinsamen Erlebnisse zeugen davon, dass die Bezeichnung nicht weiter wichtig ist.
Quelle:          PNP 13. Sep. 2022, A. Nöbauer

 

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13. September 2022

Urkunde
Anläßlich der 10jährigen Wiederkehr der Kontakte zwischen den Städten
Hohensten – Ernstthal und Burghausen

 

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13. Juli 2022

Weinbauern mit der amtierenden Weinkönigin aus Ptuj zu Gast beim Burgfest

Eine Gruppe von Weinbauern ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Burgfests. 30 Personen aus Ptuj nahmen heuer an dem traditionellen Zug von der Altstadt zur Burg teil. Ein fester Bestandteil ihres Programms ist der Besuch des Burghauser Weinbergs vor Beginn des Festzugs. In diesem Jahr  begleite die Gruppe auch die amtierende Weinkönigin. Die Reben am Burgberg stammen ausschließlich aus Ptuj. Die Reben wurden 2002 zur Landesgartenschau 2004 gesetzt, vermittelt durch die Stadträtin Christa Seemann, der damaligen Leiterin der Arbeitsgruppe Ptuj im Städtepartnerschaftverein. Unter den  Weinbauern war damals schon dabei der jetzige  Chef der Weinbauern von Ptuj, Andrej Rebernisek (3. von links) Andreij Rebernisek erhält für seine Qualitätsweine regelmäßig landesweite Auszeichnungen.

Bericht           Elisabeth Hübner
Bild                 Andrej Rebernisek

 

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08. Juli 2022

Ein Platz für den Städtepartnerschaftverein?


Herr 1. Bürgermeister Florian Schneider wurde vom Städtepartnerschaftverein angeregt, zu prüfen, ob der freie Platz neben dem Anwesen Bader Bauer und der Mautnerstraße nicht für den SPV genutzt werden kann. Der Vorschlag war, z.B. anbringen von Fahnen und Wappen der Partnerstädte. Bgm Florian Schneider unterbreitete dem Hauptausschuss das Anliegen. Das Gremium stimmte einstimmig dafür.

Bericht und Foto
Hartmut Enders

 

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05. Juli 2022

Mitgliederversammlung 2022
des Städtepartnerschaftvereins Burghausen
Freitag, den 01. Juli um 19.00 Uhr im Bürgerhaussaal


Städtepartnerschaftsverein Burghausen bestens aufgestellt

Dagmar Wasserrab und Horst Berreiter neue Ehrenmitglieder im Verein

Bei der Jahreshauptversammlung des Städtepartnerschaftsvereins Burghausen, die am vergangenen Freitag im Saal des Bürgerhauses stattfand, standen schwerpunktmäßig Berichte, Programmvorstellungen und Neuwahlen, aber im Besonderen auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Zwei Personen standen dabei besonders im Rampenlicht. Dagmar Wasserrab, die seit Vereinsgründung im Jahr 2000 für verschiedene Partnerschaften zuständig war und die vergangenen  sechs Jahre das Amt der Zweiten Vorsitzenden bekleidete und Horst Berreiter, der über 20 Jahre die Finanzen verwaltete. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt. Im weiteren Verlauf musste der Vorsitzende Bartl Lehrhuber viele Namen nennen, die im abgelaufenen Jahr verstorben sind, darunter auch Ehrenmitglied Klaus Ulm und der Leiter der Arbeitsgruppe Ptuj, Gerhard Hübner.
In seinem anschließenden Tätigkeitsbericht erinnerte Lehrhuber zunächst an den Satz, den er vor drei Jahren ausgesprochen hat. „Wir müssen Freundschaften pflegen, sonst erlöschen sie“. „Zwei Jahre hat uns Corona ausgebremst, hat diese Pandemie verhindert, dass wir Kontakte zu den Bürgern unserer Partnerstädte pflegen können“, so der Vorsitzende. Dabei sind die schrecklichen Vorkommnisse auf der Welt mehr als ein Beleg dafür, dass Partnerschaften noch ausgebaut werden müssen, so seine Meinung. Mit Freude konnte er aber feststellen, dass die Burghauser Städtepartnerschaften so gefestigt sind, dass das über viele Jahre aufgebaute vertrauensvolle Miteinander auch durch die Pandemie bedingten Kontakteinschränkungen nicht gelitten hat. Besonders den Referenten, aber auch allen die im Verein aktiv mitarbeiten, dankte Lehrhuber recht herzlich für die, trotz mancher Frustrationen, geleistete Arbeit.
Mit dem Dank an die Stadt Burghausen für die alljährliche Unterstützung leitete der Vereinsvorsitzende auf die Programmvorstellung der 20-Jahr Feier mit den Partnerstädten Ptuj und Hohenstein-Ernstthal über. Seit einem halben Jahr läuft die Planung für diese Feierlichkeiten, die wie folgt aussehen. Gestartet wird am Freitag, den 28.10. mit einem Stammtisch im Bürgerhaus. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Georgsbläser. Am Samstag lädt dann die Stadt Burghausen zur großen Feier im Stadtsaal mit der Burghauser Jazz-Bigband ein. Dass alle Bürgermeister der vier Partnerstädte ihr Kommen zugesagt haben, unterstreicht die Bedeutung der Städtepartnerschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die 20-Jahr Feier endet dann am Sonntag mit einem Gottesdienst in St. Jakob, der musikalisch vom Kirchenchor Sankt Peter und Paul aus Ptuj umrahmt wird.
Wie schon im Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden war auch in den Berichten der Arbeitsgruppenleiter zunächst Corona das vorherrschende Thema. Bei allen Referenten war aber auch eine Art „Aufbruchstimmung“ erkennbar, denn sie zeigten sich voll motiviert Versäumtes schnellstmöglich nachzuholen.
Helmut Fabian, der Leiter der Arbeitsgruppe „Fumel“ beispielsweise berichtete vom Besuch einer Gruppe aus Lacapelle Biron im April, mit denen wunschgemäß die Konzentrationsläger Mauthausen und Dachau besichtigt wurden. Zudem ist er guten Mutes die in den Jahren 2020 und 2021 ausgefallene Stadtreise in diesem Jahr durchführen zu können. Sehr detailliert und mit tollen Bildern untermalt gab er einen Einblick in die vom 26. August bis 02. September geplante Reise.
Bilder von der Teilnahme am Faschingszug 2020 in Ptuj und dem zeitgleichen Abschiedsbesuch von Bürgermeister Hans Steindl, zeigte Elisabeth Hübner, die darauf hinwies, dass für die Stadtreise nach Ptuj vom 13. Bis 16. Oktober alles vorbereitet ist.
Raphaela Cavazutti, die stellvertretend für den verhinderten AG-Leiter Horst Hauf berichtete, beklagte, dass Sulmona von der Pandemie sehr stark betroffen war und man deshalb viele Freunde der Städtepartnerschaft verloren hat. Eine Bürgerfahrt nach Sulmona im Mai 2023 ist fest in Planung.
Auch nach Hohenstein-Ernstthal waren in den letzten zwei Jahren keine Bürgerfahrten möglich und nur sieben von 23 geplanten Aktionen konnten durchgeführt werden, war von Fred Starflinger zu erfahren, der die beruflich verhinderte Melanie Schwab vertrat. Für die Fahrt nach Sachsen vom 08. bis 11. September wurde angesichts des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft ein besonderes Programm ausgearbeitet.
Im für das Jahr 2020 und 2021 einzeln ausgewiesenen Kassenbericht berichtete der seit gut einem Jahr kommissarisch tätige Dr. Guido Wenski, dass sich Corona bedingt viele Gelder im Kreis bewegten. Vorauszahlungen mussten wieder rückvergütet werden, was dazu führte, dass der am Jahresende ausgewiesene Kassenbestand nicht immer der Realität entsprach. Die Kassenprüferinnen Anni Meissner und Ursula Hauser attestierten aber ein ordentliche und nachvollziehbare Kassenführung und empfahlen die Entlastung der Vorstandschaft, was einstimmig erfolgte.
Unter der routinierten Wahlleitung von Christa Seemann wurde per Akklamation eine neue Vorstandschaft für die nächsten drei Jahre gewählt. Ohne Gegenkandidat wurden die bisherigen Amtsinhaber Bartl Lehrhuber als 1. Vorstand und Katrin Balzer als Schriftführerin, sowie die Städtepartnerschaftsreferenten Helmut Fabian, Melanie Schwab und Horst Hauf gewählt. Elisabeth Hübner übernimmt das Amt ihres verstorbenen Mannes Gerhard als Leiterin der Arbeitsgruppe Ptuj. Für die ausgeschiedenen und zu Ehrenmitgliedern ernannten Vorstandsmitglieder Dagmar Wasserrab und Horst Berreiter, wurden Barbara Hertlein und Dr. Guido Wenski neu ins Gremium gewählt. Einstimmig war die Versammlung der Meinung, dass mit den beiden eine hervorragende Nachbesetzung gelungen ist.
Als Vertreter der Stadt Burghausen stellte dritter Bürgermeister Stefan Angstl fest, dass der Städtepartnerschaftsverein wohl mit am schlimmsten durch Einschränkungen betroffen war. „Trotzdem habt ihr es aber vorzüglich verstanden, die Kontakte und Freundschaften aufrecht zu erhalten, was angesichts der weltpolitischen Lage immer wichtiger zu werden scheint. Herzlichen Dank für das enorme Engagement, für die interessanten Programme, die immens dazu beitragen sich immer wieder näher zu kommen“, so Angstl. Als Lehrer am Aventinus Gymnasium möchte er auch weiterhin dazu beitragen, dass gerade die junge Generation den Austausch mit anderen Kulturen anstrebt. „Ich hoffe, wir werden es noch erleben, dass in nicht zu ferner Zukunft Städtepartnerschaften zwischen der Ukraine und Russland möglich sind“.
Quelle:
PNP-Burghausen; Johann Mühlthaler 05. Juli 2022

 

Hinweis
Interessenten für die in 2022 geplanten Bürgerfahrten in unsere Partnerstädte melden sich bitte bei den Leitern der AG’s:
Fumel
Termin: Freitag 26. Aug, — Sonntag 04. September 2022
Kontakt: Helmut Fabian; Mobile +49 151 2012 3968
Hohenstein – Ernstthal:
Termin: Donnerstag 08. September — Sonntag 11. September 2022
Kontakt: Melanie Schwab; Tel 08677 877200
              Fred Starflinger; Mobile +49 174 9053719
Ptuj:
Termin: Donnerstag 13. Oktober — Sonntag 16. Oktober 2022
Kontakt: Elisabeth Hübner; Tel 08677 3387

Vorstandschaft
Siehe auch unter „Burghausen Kontakte“:
  (vl)  Stefan Angstl, Vertretung des 1. Bürgermeisters  (3. Bürgemeister), Barbara Hertlein (2. Vorsitzende); Bartl Lehrhuber (1. Vorsitzender), Dr. Guido Wensky (Kassierer), Katrin Balzer (Schriftführerin), Elisbeth Hübner (Leiterin AG Ptuj),  Helmut Fabian  (Leiter AG Fumel),
Nicht auf dem Bild: Melanie Schwab (Leiterin AG Hohenstein – Ernstthal)Horst Hauf (Leiter AG Sulmona) 

Ehrungen
(vl)  Horst Berreiter Ernennung zum Ehrenmitglied  und der 1. Vorsitzende Bartl Lehrhuber 


Günter Wasserrab übernimmt vertretungsweise die Ernennung zur Ehrenmidgliedschaft seiner Gattin Dagmar von Bartl Lehrhuber


Die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung

Bericht und Bilder
Hartmut Enders

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16. Mai 2022

Eröffnung der Fotoausstellung am 14. Mai 2022 im Foyer des Bürgerhauses

„Ptuj – Burghausen, 20 Jahre Partnerschaft“
und der Ausstellung
Internationaler Malwettbewerb in Ptuj 2021
für Vorschulkinder von 4-6 Jahren mit Werken der Burghauser Kinder

Der Vorsitzende des Städtepartnerschaftverein Burghausen Bartl Lehrhuber konnte eine Vielzahl von Gästen im Foyer des Bürgerhauses begrüßen. Frau Prof. Marija Hernja-Masten leitete eine  Delegation  aus der Partnerschaftstadt Ptuj. 1. Bürgermeister Florian Schneider, Stadträte, Frau Richter von der PNP und viele Burghauser Bürger befanden sich unter den Gästen.
Bartl Lehrhuber ging in seiner Ansprache u.a. auch auf Anfänge der Partnerschaft ein. Er würdigte die damaligen langen Bemühungen von Frau Christa Seemann, eine Partnerstadt zu suchen und dann die Stadt Ptuj mit der Burg und Altstadt, an der Drau gelegen zu entdecken. Ptuj hat  eine lange historischen Geschichte, und passt ideal zu Burghausen als  Partnerstadt  

Bürgermeister Florian Schneider hob in seiner Ansprache die große Bedeutung der Städtepartnerschaften hervor. Die aufgestellten Fahnen der Partnerstädte symbolisieren die Freundschaften. Die Partnerschaften sind Gemeinschaften. Es sind Wertegemeinschaften, es sind Friedensobjekte mitten in Europa. In Zeiten von nicht mehr erwarteten kriegerischen Handlungen, bilden sie verstärkt die Quelle und Festigung von Völkerfreundschaften. Herr Schneider würdigte die Malarbeiten der anwesenden Kindergartenkinder. Ihre Arbeiten legen wichtige Grundsteine der Völkerverständigung. In ihren Händen liegt die Zukunft. Herr Schneider erinnerte an den leider zu früh verstorbenen langjährigen  Leiter der AG Ptuj Gerhard Hübner (†). Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die zu der gelungenen Ausstellung beigetragen haben.

Frau Dr. Marija Hernja-Masten übermittelte die Grußworte der Bürgermeisterin von Ptuj Frau  Nuška Gajšek. Die Bürgermeisterin bedankt sich sehr herzlich für die langjährige intensiv gelebte Partnerschaft zwischen den Städten Burghausen und Ptuj. Sie wünscht sich für die Zukunft eine weitere Fortführung der guten weiteren gedeihlichen Zusammenarbeit.

Frau  Marija Hernja-Masten ging mit ihren Worten auf die vielen Ebenen der Fotoausstellung ein. Die Elemente Menschen, Städte, Geschichte, Kunst, Religion, Brauchtum, Berufe, Schüleraustauch, „das Leben“ dokumentieren in beeindruckender Weise die lebendige Partnerschaft.

Die Feierstunde umrahmten Mitglieder in historischen Kostümen der Herzogstadt Burghausen e.V.  u.a. mit Darbietungen  aus den Gruppen „Laudate Dominum“ und  „Spil & Gaukeley

(vl) Marjan Petek ; Prof. Marija Hernja-Masten, Elisabeth Hübner, Bojan Miško, Sabina Schneider, 1. Bürgermeister Florian Schneider, Bernard Waas, Bartl Lehrhuber, Christa Seemann, Heinz Donner, Gerlinde Wagenhofer, Frank Wagenhofer,  Vilma Angel, Fred Starflinger


Am Malwettbewerb teilgenommene Kinder mit ihen Eltern

Bericht und Fotos
Hartmut Enders
(weitere Fotos siehe Rubrik Bilder)

 

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05. März 2022

Gerhard Hübner & Robert Piffer
„Zwei Männer, eine Leidenschaft“

In der Städtischen Rathaus-Galerie Burghausen wurde  am 04. März 2022 eine Foto Ausstellung eröffnet. Sie zeigt Bilder aus den seit 50 Jahren bestehenden Jazzwochen in Burghausen. Die zahlreich erschienen Gäste aus Politik, Kultur und der Bürgerschaft begrüßte der 1. Bürgermeister Florian Schneider. Herr Schneider würdigte die Leidenschaft für die Fotografie der beiden verstorbenen Fotografen. Gerhard Hübner war  u.a. Werks- und Industriefotograf der Wacker Chemie AG, auch international aktiv, Stadtrat, Leiter der AG Ptuj im Städtepartnerschaftverein. Robert Piffer arbeitete als  Redakteur und Fotograf beim Burghauser Anzeiger . Der Bürgermeister schilderte ausdrucksstark die Arbeits- und Herangehensweise der Fotografen. Es ist ihnen gelungen, die besondere Atmosphäre der Jazzwochen mit ihren internationalen Künstlern und Jazzgrößen einzufangen. Mit ihren teilweise preisgekrönten Bildern konnten sie das Gefühl dieser Tage  eindrucksvoll dokumentieren. Die Jazzwochen sind ein kulturelles Bindeglied über Grenzen hinaus. So besuchten auch Gäste aus Ptuj / Slowenien viele Male die Jazzwochen.
Für diese Ausstellung wurden private Sammlungen der Familien Hübner und Piffer zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung  im Rathaus ist bis zum 03. Mai 2022 zu sehen

Bericht
Hartmut Enders

 

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14. Dezember 2021

Weihnachten 2021

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schneider,
sehr geehrte Damen und Herren Stadträte der Stadt Burghausen,
liebe Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins

und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu, ein Jahr, geprägt von vielen Gegebenheiten, die wir nicht zu verantworten hatten: erst die Freude über die Corona-Lockerungen und unser Start in  unsere Vereinsarbeit. Die ausgefallenen Bürgerfahrten sollten nachgeholt werden und gerne wollten wir auch wieder Gäste aus den Partnerstädten begrüßen. Dann die große Enttäuschung: Schnell holte uns die neue Welle ein und machte alle Überlegungen und Planungen zu Nichte. Sogar die bereits geplante Vorweihnachtsfeier im Bürgersaal mussten wir schweren Herzens wieder absagen.

Nun hoffen und beten wir, dass diese schlimme Zeit mit den vielen Einschränkungen im Alltag bald ein Ende hat und wir wieder gemeinsam für „unser Europa“ arbeiten können.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Advents- und Weihnachtstage bei guter Gesundheit und ein gesundes, glückliches neues Jahr.

Bartl Lehrhuber                                                      Dagmar Wasserrab
1. Vorsitzender                                                            Stellvertreterin

 

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01. September 2021

Änderung im Vorstand

Liebe Vereinsmitglieder,
unser Kassierer Horst Berreiter ist, wie bereits angekündigt, am 1. September 2021 mit Vollendung des achtzigsten Lebensjahr von seinem Posten als Kassierer des SPV zurückgetreten.
Der Vorstand bedankt sich sehr herzlich bei Horst Berreiter für seine knapp 22 jährige perfekte Tätigkeit und seinem außergewöhnlichen und vorbildlichen Einsatz für den SPV!
Wir wünschen Horst Berreiter für seinen weiteren Lebenslauf alles Gute!

Dr. Guido Wenski übernimmt zunächst kommissarisch die Funktion des Kassierers.

Bartl Lehrhuber
(1. Vorsitzender)

Fumel 2016: Horst Berreiter auf der Burg von Fumel und mit Gattin Christa beim Besuch einer Firma  zur Herstellung von getrochneten  Pflaumen; französische lukullische Köstlichkeiten
Fotos: Hartmut Enders 

 

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30. Juli 2021

Info aus der Vorstandssitzung vom Donnerstag, den 22.7.2021

Liebe Vereinsmitglieder,

Der Städtepartnerschaftsverein  Burghausen hielt seine 1. Vorstandssitzung im Jahr 2021 ab.
Dabei wurde einstimmig beschlossen, die bis jetzt im Jahr 2021 verschobene Mitgliederversammlung wegen der Corona-Unwägbarkeiten für dieses Jahr ausfallen zu lassen.
Die nächste Mitgliederversammlung findet turnusgemäß im Februar/März 2022 statt.
Vom Kassier wurde zugleich die Jahresabrechnung 2020 vorgelegt und mit der Kassenprüfung wird sie dem Protokollder Vorstandssitzung beigelegt.
Außerdem legt der Kassier Horst Berreiter mit Ende August 2021 sein Amt aus Altersgründen nieder.
Ab 1.September2021 führt dieses Amt Herr Dr. Guido Wenski kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
Diese Beschlüsse wurden einstimmig beschlossen und sind satzungsgemäß.
Die Vorstandschaft hofft, dass die beiden Fahrten nach Ptuj (im Oktober 21) und nach Hohenstein-Ernstthal (im Dezember 21)planmäßig stattfinden können. Die Referenten Lisa Hübner und Melanie Schwab werden sich mit den Teilnehmern noch rechtzeitig in Verbindung setzen.

Herzliche Grüße
Bartl Lehrhuber
(1. Vorsitzender)

 

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07. März 2021

Liebe Vereinsmitglieder,

ein ganzes Jahr ist es nun schon her, dass wir uns zum letzten Mal getroffen haben – am 8. März 2020 in St. Konrad.
Wer hätte damals daran gedacht, dass uns diese Pandemie so lange und auf solche Weise gefangen hält!

Mir scheint es an der Zeit zu sein, euch zu informieren, dass wir trotz allem weiter da sind, planen und sehen, dass es im Verein weiter geht:
Wir wissen zwar noch nicht, wann wir die Mitgliederversammlung abhalten können, aber die Einladung dazu wird rechtzeitig über Rundbrief, die Presse und die SPV Seite im Internet  erfolgen.

Auch die Referenten für unsere Partnerstädte ruhen sich nicht nur aus, sondern haben die Bürgerfahrten schon terminiert. Ob sie stattfinden können – warten wir es ab, wir werden sehen.

Helmut Fabian hat die Fumel-Fahrt (gleiche Route wie letztes Mal) für Fr., den 27.08.21 bis So., den 5.09.21 geplant.

Lisa Hübner hat die Ptuj-Fahrt (20jähr. Jubiläum der Partnerschaft) für den 22.09.21  bis 25. 09.21 geplant.

Melanie und Fred wollen vom 2.12.21 bis 5.12.21 nach Hohenstein/Ernstthal fahren.

Horst Hauf wartet die Situation in Sulmona bzw. Italien noch ab, da Fahrten im Mai/Juni 2021 wohl noch unmöglich sein werden.

Wie gesagt, wir wollen gerne unsere Bürgerfahrten machen. Stellt euch aber darauf ein, dass es auf die Situation ankommt, wie sich die Pandemie bis dahin entwickelt
Wir werden natürlich nur dann unsere Aktivitäten durchführen, wenn wir sagen können, dass alles sicher und ohne gesundheitliche Risiken durchgeführt werden kann.

Ich hoffe, ihr seid alle bei guter Gesundheit und wünsche euch allen alles Gute!

Herzliche Grüße
Bartl Lehrhuber
1. Vorsitzender

PS:
Weitere Information siehe unter den Rubriken der Partnerstädte


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02. Januar 2021

Informationen aus dem Städtepartnerschaftsverein
Elisabeth Hübner übernimmt zunächst kommissarisch die Leitung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Ptuj. Sie hat in der Vergangenheit immer sehr eng mit ihrem verstorbenen Mann Gerhard Hübner zusammengearbeitet. Die Partnerstadt Ptuj, das Land Slowenien, die Bürger und die verantwortlich handelnden Persönlichkeiten sind ihr wohl bekannt und vertraut. Elisabeth Hübner hat bereits mit den Planungen diverser Aktivitäten für das lfd. Jahr 2021 begonnen. Eine Bürgerfahrt ist für Ende September geplant. Alle Aktivitäten, auch Besuche der Stadt Ptuj in Burghausen hängen von der weiteren Entwicklung  des Coronavirus ab.

Helmut Fabian Leiter der AG Fumel, Fred Starflinger stellvertretender Leiter  der AG Hohenstein-Ernstthal und Horst Hauf Leiter der AG Sulmona arbeiten intensiv an den Jahresprogrammen. Derzeit allerdings kämpfen noch alle Länder unserer Partnerstädte, das Coronavirus unter Kontrollen zubringen

Dennoch  blicken die Verantwortlichen im SPV optimistisch auf das Jahr 2021, dass heuer wieder u.a. alle geplanten Bürgerfahrten in die vier Partnerstädte und dass die Besuche aus den Partnerstädten in Burghausen stattfinden können.

Bericht           Hartmut Enders

 

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01. Januar 2021

Die Vorstandschaft
wünscht allen Mitgliedern und Freunden
des Städtepartnerschaftsvereins
Gottes Segen
 und ein gesundes
Neues Jahr!

Bartl Lehrhuber, 1.Vorstand

 

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07. Dez. 2020

Nachruf

In großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
und langjährigen Städtepartnerschaftsreferenten

Dr. Klaus Ulm

Wir verlieren mit ihm den Menschen, der die Partnerschaft mit
Hohenstein-Ernstthal
aufgebaut, entwickelt und gestaltet hat.
 Seit Anbeginn der Städtepartnerschaft 2002 war er der Motor und das Herz, der
die Kontakte zwischen unseren Städten, ihren Organisationen und vor allem
zwischen den Menschen geknüpft und gepflegt hat und so dafür gesorgt hat,
dass wir uns kennen und verstehen lernen.
Sein unermütliches Wirken kam von ganzem Herzen und wird immer
Bestand haben.
Wir werden ihm ein stetes Gedenken bewahren.

Die Vorstandschaft und alle Mitglieder des
Städtepartnerschaftverein
1. Vorsitzender Bartl Lehrhuber

 

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10. Sep. 2020

Nachruf

In großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem
langjährigen Städtepartnerschaftsreferenten

Gerhard Hübner

Mit ihm verlieren wir einen Menschen, der mit großem
Einsatz, persönlichem Engagement und mit ganzem Herzen
die Kontakte zwischen den Menschen und Organisationen
zu unserer Partnerstadt Ptuj (Slowenien) geknüpft und
gepflegt hat.
Sein Wirken wird lange Bestand haben.
Wir werden ihm ein stetes Gedenken bewahren.

Die Vorstandsschaft und alle Mitglieder des
Städtepartnerschaftvereins
1. Vorsitzender  Bartl Lehrhuber

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28. Mai 2020

Liebe Mitglieder,
vielen von euch wird mittlerweile schon bekannt sein, dass auch die Bürgerfahrten nach Fumel (geplant Anfang September) und nach Ptuj (geplant Ende September) abgesagt wurden.
So haben wir zu unseren Partnerstädten von März bis September 2020 keinerlei persönliche Kontakte.
Wir bedauern dies ungemein. Die Situation lässt allerdings nichts Anderes zu.
Doch sollten wir alles tun, um die Beziehungen zu unseren Bekannten und Freunden in unseren Partnerstädten aufrecht zu erhalten.
Lassen wir doch online oder telefonisch, aber auch mit Briefwechsel die Beziehungen wieder aufleben.
Ich glaube und weiß, dass wir dadurch viel Freude und Gedankenaustausch erreichen können.
Auf eine wieder bessere Zeit und passt auf euch auf!

Herzliche Grüße
Bartl Lehrhuber
27. Mai 2020

 

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08. Mai 2020

Information an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder,

lange haben wir nichts mehr voneinander gehört.
Seit 8. März, als wir in der Konradkirche den Gedenkgottesdienst und anschließend ein Zusammensein im Pfarrsaal hatten, wurden alle Veranstaltungen und Kontakte des SPV abgesagt. Es gab seitdem keine Treffen und Reisen mit und zu unseren Partnerstädten.

Ob die Bürgerfahrt nach Fumel Anfang September stattfindet, wird Helmut Fabian nach reiflicher Überlegung und intensiven Gesprächen  mit dem Bürgermeister von Fumel Monsieur Costes und der Referentin der Jumelage  Martine Longuet Ende Mai entscheiden.

Für die Fahrt nach Ptuj hat Gerhard Hübner noch bis Ende Juli Zeit zu entscheiden, ob wir fahren können.

Die beiden Referenten werden alle, die angemeldet sind, rechtzeitig unterrichten.

Bitte seid nicht ungeduldig, ja es ist für viele Bereiche eine schwierige Zeit.
Hoffentlich trügt der Schein nicht und es geht wieder aufwärts.

Ich wünsche euch allen Gesundheit und trotz allem eine schöne Zeit.

Herzliche Grüße

Bartl Lehrhuber
07. Mai 2020

 


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01. Februar 2020

Bericht über die 20. Mitgliederversammlung des Städtepartnerschaftverein Burghausen

Am 31. Januar 2020 fand im Bürgerhaus die 20. Mitgliederversammlung des Städtepartnerschaftsvereins Burghausen statt.

Der 1. Vorsitzenden Herr Bartl Lehrhuber konnte u.a. den 1. Bürgermeister Hans Steindl, die 2. Bürgermeisterin Frau Christa Seemann, einige Stadträte, sowie 135 von 375 Mitglieder begrüßen.

Dem Gedenken an die 2019 verstorbenen Mitlieder folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden:
„2020 – 20 Jahre SPV – 20 Jahre tätig sein im Auftrag der Stadt für eine erfolgreiche Ausgestaltung und intensive Pflege der Kontakte mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer vier  Partnerstädte. Ich denke, in unserer Zeit ist es immer noch immens wichtig, persönliche Kontakte zu schaffen und zu pflegen, um uns kennen zu lernen und zu verstehen. So ist es im Jahr 2019, die Berichte der Referenten werden es detailliert zeigen, auch wieder geschehen. Wir hatten Bürger aus allen vier Partnerstädten bei uns und haben umgekehrt Sulmona, Hohenstein-Ernstthal und Ptuj mit verschiedenen Gruppen besucht, Kontakte aufgenommen und weiter gepflegt.

In einer Welt, die in vielen Bereichen von den „Großen“ scheinbar aus den Angeln gehoben wird, geben die einfachen Menschen oft Freundschaft, Gelassenheit und Aufmunterung weiter, teilen gemeinsam Sorgen und Nöte, feiern zusammen Bräuche und Feste. Soweit wir geographisch und auch sprachlich oft auseinander liegen, wir Menschen müssen erkennen, dass das Positive, wie auch das Negative uns alle in gleicher Weise trifft und wir es nur gemeinsam bezwingen und auch echt erleben können.

Wir haben im SPV Vieles angepackt, doch es ist nicht so, dass nicht noch eine Menge, auch an Arbeit vor uns liegt. Schüleraustausch und Jugendbegegnungen müssen weiter aufgebaut und intensiviert werden, Mitglieder von Vereinen sollten nähere Bekanntschaften schließen, und auch die politischen. Vertreter unserer Städte könnten ihre Kontakte intensivieren. Wie man sieht, es ist noch viel Luft nach oben.

Bei allem möchte ich aber eines nicht vergessen, ich darf mich sehr herzlich bei meinen Mitarbeitern im SPV bedanken, bei allen, die im Laufe der letzten Jahre für uns und bei uns tätig waren. Mein spezieller Dank gilt dabei den vier Referenten für unsere Partnerstädte.

Gut so und machen wir im nächsten Jahr alle wieder mit derselben Energie weiter. Vielen Dank, meine Damen und Herren für eure Aufmerksamkeit“.

Die Referenten der Arbeitsgruppen berichteten in Wort und Bild über ihre erfolgreichen Tätigkeiten im Jahr 2019. Das Pflegen der Kontakte mit den Spitzen aller unsere Partnerstädte. So konnte z.B. Gerhard Hübner in Ptuj bei verschiedenen Anlässen auch Gespräche mit dem Slowenischen Staatspräsidenten und verschiedenen Ministern führen.  Treffen mit führenden Persönlichkeiten aus Kultur und Sport finden in allen Partnerstädten statt. Soziale Aktivitäten werden unterstützt. Horst Hauf konnte während der Sulmonareise ein Spende 3.000 € an die Bürgermeisterin von  Sulmona für den dortigen Kindergarten überreichen. Das Geld stammte aus dem Verkauf von gemalten Kinderbildern aus Burghauser Kindergärten, aufgerundet durch die Stadt Burghausen. Vorbildliche Jugendarbeit wie z.B. gegenseitiger Austausch französisch lernender Schüler und Schülerinnen zwischen dem Aventinus Gymnasium und dem Gymnasium in Fumel. Wechselseitige Wettkämpfe in verschieden Sportarten, wechselseitige Entsendungen mit Ständen zu Weihnachtsmärkten sind auch Beispiele persönlicher Einsatzbereitschaften. Alle Reisen in die Partnerstädte, als auch nach Burghausen waren komplett ausgebucht. Land, Leute, Gebräuche, Kultur und Geschichte zu erfahren, bieten jedes Mal tiefgreifende neue Erkenntnisse und Erlebnisse. Hervorzuheben sind die persönlichen Kontakte, Freundschaften zwischen den Menschen, die sich über einen langen Zeitraum entwickelt haben.

Bartl Lehrhuber würdigte die 20 jährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung von Hans Steindl mit dem SPV. Auf Vorschlag von Bartl Lehrhuber wurde Hans Steindl einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Hans Steindl bedankte sich seinerseits für die engagierte erfolgreiche Arbeit des SPV. Die Bedeutung dieser „außenpolitischen Aktivitäten“ sind seiner Meinung nicht zu unterschätzen. In einem auf manchen Gebieten auseinander driftenden Europa ist eine gut funktionierende Städtepartnerschaft noch wichtiger, als zu ihrer Gründerzeit vor 20 Jahren. In diesem Zusammenhang regte Herr Steindl an, die Städtepartnerschaft auf einer Ost Achse, z.B. bis nach Russland auszudehnen.

Der 1. Bürgermeister ehrte in einer Laudatio das anwesende Ehrenmitglied und den langjährigen Referenten für Hohenstein – Ernstthal, Herrn Dr. Klaus Ulm, noch nachträglich zu seinem 85. Geburtstag. Er überreichte ihm einem Schwibbogen aus dem Erzgebirge mit Burghauser Motiven.


v.r. 1. Bürgermeister Hans Steindl; 1. Vorsitzender Bartl Lehrhuber


Der vollbesezte Bügersaal
Weitere Fotos siehe unter Rubrik Bilder

Bericht                Hartmut Enders
Bilder                  Hartmut Enders, Gerhard Hübner

 

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24. Dezember 2019

Die Vorstandschaft wünscht allen Mitgliedern und Freunden des Städtepartnerschaftsvereins eine gesegnete Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr!

Bartl Lehrhuber, 1.Vorstand


24. November 2019

Vorweihnachtliche Feier des SPV im Bürgerhaus am 23. Nov. 19
Der 1. Vorsitzende des Städtepartnerschaftverein, Herr Bartl Lehrhuber, konnte 120 Mitglieder im fast vollbesetztem Bürgersaal im Bürgerhaus herzlich begrüßen. Der Saal war wieder, wie jedes Jahr, sehr festlich geschmückt und dekoriert. Herr Lehrhuber bedankte sich ausdrücklich bei Frau Anni Meissner, ihrem Team und der Arbeitsgruppe Fumel, die heuer die Feier organisatorisch ausrichtet.  Ein Dank galt auch der Stadt Burghausen und den Mitarbeitern des Bürgerhauses für die zur Verfügung Stellung des Bürgersaales. Herr Lehrhuber wünschte allen anwesenden Mitgliedern eine gesegnete  Weihnacht und ein gesundes neues Jahr.

Der Leiter der AG Fumel, Herr Helmut Fabian, ging in seine Ansprache insbesondere auf die vorweihnachtliche Zeit und auf die Weihnachtsgebräuche in Fumel und in Frankreich ein. Die Gebräuche sind mit den deutschen Gebräuchen nicht vergleichbar und können auch in Frankreich von Region und Region sehr unterschiedlich ausfallen.

Die 2. Bürgermeisterin, Frau Christa Seemann, bedankte sich in ihrem Grußwort bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern des SPV für ihre geleistete Arbeit. Frau Seemann betonte die große Bedeutung des SPV, der mit seinen vielfältigen Aktivitäten seinen Teil dazu beiträgt, die Freundschaft zwischen den Menschen und Ländern in derzeit politisch schwieriger werdenden Europa zu fördern und zu festigen. Frau Seemann hob auch die Wichtigkeit der Partnerschaftsarbeit zwischen „Ost- und Westdeutschland“ hervor. Sie bedankte sich ausdrücklich bei Herrn Dr. Klaus Ulm, dass er maßgeblich, auch mit Argumenten, zur Gründung der Städtepartnerschaft zwischen Hohenstein-Ernstthal und Burghausen beigetragen hat.

Die Feier wurde umrahmt mit einer festlichen Harfen Musik mit Gesang durch Frau Marion Hensel. Herr Hubert Auer konnte mit seinen nachdenklichen, humoristischen und besinnlichen Beiträgen alle  Zuhörer erfreuen.

Bei Kaffe, Kuchen und Puntsch in angenehmer Atmosphäre verbrachten alle Anwesenden einen besinnlichen Nachmittag.


Bartl Lehrhuber, 1. Vorsitzender


Helmut Fabian; Leiter der Arbeitsgruppe Fumel (F) 


2. Bgm’in  Christa Seemann

Weitere Bilder:       siehe Rubrik Bilder

Bericht und Bilder:  Hartmut Enders

28. Oktober 2019

Gemeinsam feiern – Städtepartnerschaften leben
Der Jahresausflug des Fremdenverkehrsvereins aus Hohenstein-Ernstthal führte in diesem Jahr in die Partnerstadt Burghausen. Neben den Führungen in der Stadt und der Burg, konnte eine Infoveranstaltung im Müllkraftwerk von Burgkirchen organisiert werden. Alfred Starflinger war der Ansprechpartner vor Ort  und managte den Besuch souverän in seiner bekannt ruhigen Art. Die Gruppe wurde vom ersten Bürgermeister Hans Steindl im Rathaus empfangen. Da die Reise weiter nach Graz ging, war es ein Anliegen von Uwe Gleißberg, dem Leiter der Gruppe, das nahe Ptuj zu besuchen. Eine Stadtführung, der Besuch im Weinkeller und die Einladung ins Rathaus von Bürgermeisterin Nuska Gajsek waren vom Partnerschaftsreferenten AG Ptuj eingefädelt.

Bei einem Besuch von Christa  Seemann und Gerhard Hübner in Ptuj wurde angefragt, ob es möglich wäre, dass der Stadtrat mit Bürgermeisterin Nuska Gajsek zu einem Infobesuch nach Burghausen kommen könnte. Ein Termin wurde gefunden. Es war ein Zufall, dass beide Partnerstädte zur gleichen Zeit in Burghausen weilten. Mit Hilfe der Touristik konnte ein Besuchsprogramm für Gruppe aus Ptuj organisiert werden.
Da es in Ptuj ein großes Problem mit dem Entsorgen von Müll, gibt war das Müllkraftwerk natürlich ein wichtiger Bestandteil des Besuchs.
Christa Seemann entpuppte sich als Stadtführerin und wurde vom Partnerschaftsreferenten Gerhard Hübner unterstützt.
Die Gruppe wurde in Raitenhaslach vom ersten Bürgermeister Hans Steindl empfangen.

Der Städtepartnerschaftsverein unter Leitung von Bartl Lehrhuber hatte zum gemeinsamen Freundschaftsabend eingeladen. Bei Leberkäse mit Kartoffelsalat, bayrischen Bieren, Wein aus den Partnerstädten Ptuj und Sulmona war ein gemütlicher Abend gesichert. Für musikalische Unterhaltung sorgte Familie Grave. Rund 190 Gäste wurden von den Mitgliedern des SPV betreut.
So kamen sich die drei Partnerstädte noch näher. Uwe Gleißberg aus Hohenstein-Ernstthal hatte noch einige Gastgeschenke dabei, die er überreichte. Einen Abend wie diesen gab es schon einmal, als der Kirchenchor von Ptuj mit der Gruppe aus Hohenstein-Ernstthal in Burghausen zusammen trafen.
Diese Art der Kontakte festigen die Städtepartnerschaften.


(v.l.) Uwe Gleißberg, Alfred Starflinger, Bürgermeisterin Nuska Gajsek,  Bartl Lehrhuber,   2. Bürgermeisterin Christa Seemann; Gerhard Hübner

Bericht und Fotos        Gerhard Hübner
Weitere Fotos unter der Rubrik Bilder

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19. September 2019

Schwibbogen aus dem Erzgebirge mit Burghauser Motiven
Bericht hierzu siehe unter der Rubik „Hohenstein-Ernstthal / Information“

1. 1.BM Hans Steindl mit Schwibbogen aus Hohenstein-Ernstthal 

Bericht und Fotos    Fred Starflinger (14.09.2019)

06. August 2019

Artikel im Burghauser Anzeiger / PNP vom 31. Juli 2019

In der Fremde Freunde haben
Städtepartnerschaftsverein wird 20 Jahre alt – Hohes Engagement – Neumitglieder erwünscht
Burghausen. Menschen einander näher bringen, den Blick weiten für andere Kulturen und im Kleinen Beiträge dafür leisten, dass die oftmals beschworene europäische Gemeinschaft als Friedensprojekt mit realem Leben erfüllt wird – hier  ist der Städtepartnerschaftsverein aktiv und leistet mit  vielen kleinen, aber beharrlichen Schritten   wichtige Basisarbeit.  Der Verein selbst ist noch relativ jung.  Am Jahresende blicken die  derzeit 368 Mitglieder  auf das 20-jährige Bestehen.  Zeit, innezuhalten und für die Mitglieder auch ein Grund, stolz zu sein auf das Erreichte.

Verbindung zu Fumel schon seit 1975
Die damalige Vereinsgründung war ja zugleich Zündfunke für  neue Städtepartnerschaften. Bis dahin hatte Burghausen  nur die Verbindung zum südfranzösischen Fumel, die es bereits 1975 eingegangen ist.  Schon ein Jahr nach der Vereinsgründung erfolgte die  zweite Partnerschaft mit dem  slowenischen Ptuj, im Jahr 2002  kam das sächsische Hohenstein-Ernstthal hinzu und als letzte Ende 2006 die Verbindung mit dem italienischen Sulmona. Doch das ist noch nicht alles:  Lange Zeit pflegte Burghausen Kontakte  zu Minakuchi in Japan und über die Feuerwehr gibt es Kontakte zum russischen  Alexandrow, einer Stadt  180 Kilometer nordwestlich von Moskau.

Bartl Lehrhuber war schon Gründungsmitglied, zehn Jahre 2. Vorsitzender und hat nach dem Tod von  Uwe Kersten  den Vereinsvorsitz im Jahr 2015 übernommen.  Bei der Vereinsleitung und vor allem bei der Programmgestaltung kann er sich auf erfahrene und bestens eingearbeitete Mitglieder stützen. So zählt auch seine Stellvertreterin Dagmar Wasserrab zu den Gründungsmitgliedern  und hat über Jahre hin die Städtefreundschaften betreut und gepflegt.  Zudem hat sich im Verein   eine Organisationsform herausgebildet, die sich bestens bewährt hat:  Für jede der vier Partnerschaften gibt es einen eigenen Referenten.  Der wiederum kümmert sich um Schüleraustausch,  Fahrten in die jeweiligen Städte und Gegenbesuche  in Burghausen.

Heute sieht Lehrhuber den Verein gut aufgestellt. Die Mitgliederzahl nennt er gut.  Weil der Austausch und die Begegnungen immer an den jeweiligen Menschen hängen und von ihnen gepflegt werden müssen, ist  Lehrhuber   aber auch nicht ohne Sorgen: „Uns sterben viele  Mitglieder weg, die  beste Kontakte zu den Partnerstädten  hatten. Gerade deshalb ist  es wichtig, dass  neue  nachwachsen,  die ihrerseits wieder neue Bande knüpfen.“ Denn eines ist für Lehrhuber entscheidend:  „Eine Städtepartnerschaft   steht und fällt mit den Menschen, die sie  mit Leben erfüllen.“ Er wie der gesamte Verein hofft deshalb auf neue Mitglieder.  Eine gute Gelegenheit zur unverbindlichen Kontaktaufnahme sieht Lehrhuber  in den Stammtischen, die im Anzeiger in der Rubrik „Auf einen Blick“ angekündigt werden. Das  nächste Treffen dieser Art  ist am  heutigen Mittwoch, 31. Juli,  um 18 Uhr am Grillplatz hinter der Bayerischen Alm.

Nach dem Niedergang des einstigen Ostblocks und der Wiedervereinigung  herrschte in Deutschland Aufbruchstimmung.  Der erfolgten Aussöhnung  insbesondere mit dem einst zum Erbfeind erkorenen Frankreich sollte nun eine Öffnung nach Osten das Zusammenwachsen Europas begleiten.  Burghauser Fühler wurden nach Polen, Ungarn  und Tschechien  ausgestreckt, doch am Ende kam es zur Partnerschaft mit der slowenischen Stadt Ptuj. Die Verbindung zu Japan  dagegen beruhte vor allem auf Verbindungen der Industrie. Nach der  der Eingemeindung  Minakuchis in die riesige   neue Stadt Koka wurden  die Bande lockerer.

Wichtiger Baustein Schüleraustausch
Ein wesentlicher Baustein der Städtepartnerschaft  ist neben den  wechselseitigen Besuchsfahrten von Bürgern  der Schüleraustausch. Mit Fumel hat der eine lange Tradition,  leidet aber inzwischen auch daran, dass     an der Grenze zu Spanien   sich junge Franzosen meist für die Sprache des Nachbarlandes entscheiden und auch in Deutschland nach  Einschätzung des Vereins Französisch an Bedeutung  verliert.  Aber Sprache  allein ist nicht alles. Auch mit Ptuj gibt es  ja einen Schüleraustausch  der Aventiner. Die Schüler beider Länder  reden meist Englisch oder mit Händen und Füßen – das Wichtigste: Sie verstehen einander.

Einander verstehen  ist denn auch das Ziel, das der Partnerschaftsverein mit dem Schüleraustausch verfolgt. Und zudem entstehen schon unter Kindern verschiedener Länder Freundschaften, die dann oft ein ganzes Leben halten.  Die Mitgliedschaft im Verein selbst ist günstig, kostet gerade 10 Euro im Jahr. Im Gegenzug haben Mitglieder das Privileg, bei Fahrten vorrangig einen Platz zu bekommen.

Wer Interesse hat und Kontakt zum Verein aufnehmen möchte, kann sich auch direkt an den Vorsitzenden wenden unter: bartl_lehrhuber@gmx.de oder unter  08677/64063.­

Das war die 1. Vorstandschaft des Städtepartnerschaftsvereins: (v.l.) Hans Steindl, der Arbeitsgemeinschaft Städtefreundschaften leitete, Christa Seemann (AG für neue Partnerschaften), Dr. Klaus Ulm (AG Hohenstein-Ernstthal), Fritz Harrer † (AG Fumel und Wegbereiter der Partnerschaften), Horst Berreiter (Kassierer), Uwe Kersten † (Vorsitzender) Thomas Funke, Gudrun Schöll-Przibilla (Schriftgführerin) und Hans Koller (2.Vorsitzender)

Sie leiten den Gesamtverein und unterstützen die jeweiligen Referenten, die 4 Städtepartnerschaften konkret betreuen. Vorsitzender Bartl Lehrhuber und Dagmar Wasserrab.
Bericht:           Rainer Wetzel / PNP
Fotos:              Hübner, Wetzel

PS: Zum 20-jährigen Bestehen des Vereins bringt der Anzeiger ergänzend zu diesem Artikel  noch vier weitere über das Spezifische der Partnerschaften  mit  Fumel, Ptuj, Hohenstein-Ernstthal und Sulmona.

25. Apr 2019


Nachruf

Der Städtepartnerschaftsverein Burghausen trauert um Herrn
Fritz Harrer
Langjähriger Referent für die Partnerstadt Fumel
Ehrenmitglied des SPV

Herr Fritz Harrer hat sich um die Partnerschaft zwischen der Agglomeration Fumel und Burghausen seit ihren Anfängen 1975 verdient gemacht.
Er war ein begeisterter Frankreichliebhaber und unterstützte in seiner Zeit als Bürgermeister  mit aller Kraft den deutsch-französischen Jugendaustausch.
Von 1991 – 2001 war er Referent für die Partnerschaft zwischen Fumel und Burghausen und hat mit Herz und Verstand die Partnerschaft zwischen den Städten und die Freundschaft unter den Bürgern gefördert und verstärkt.
Wir werden ihn, seine wohltuend ruhige Art und seinen Rat vermissen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinen Kindern und allen Angehörigen.

Im Namen der Vorstandschaft und aller Mitglieder des Städtepartnerschaftvereins.

Bartl Lehrhuber                   Dagmar Wasserrab                        Helmut Fabian
1.Vorsitzender                     2.Vorsitzende                                  Referent /Fumel

24. Feb. 2019

Bericht über die 19. Jahreshauptversammlung des Städtepartnerschaftsvereines
Burghausen am 22. Februar 2019; 19 Uhr, Bürgerhaus-Bürgersaal


Tagesordnung:
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

Guten Abend und herzlich willkommen, meine Damen und Herren, liebe Mitglieder des SPV Burghausen, liebe Gäste zu unserer 19.  Mitgliederversammlung 2019.

Besonders begrüßen möchte ich unseren 1. BM  Hr. Hans Steindl, unsere 2. BMin Fr. Christa Seemann, alle anwesenden Stadträte, meine Vorstandskolleginnen und Vorstandskollegen, sowie unseren ehemaligen Referenten für Hohenstein-Ernstthal und  Ehrenmitglied Dr. Klaus Ulm. Ehrenmitglied Fritz Harrer lässt sich entschuldigen.

Die Einladung ist schriftlich an alle Mitglieder rechtzeitig ergangen. Einwände bzw Ergänzungen zur Tagesordnung sind nicht eingegangen. Von unseren 370 Mitgliedern sind 109 Mitglieder anwesend. Damit ist die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung gegeben.

Gedenken
Zum Gedenken an alle unsere im Verlauf des letzten Jahres verstorbenen Mitglieder bitte ich sie, sich zu erheben. Von uns sind geschieden:

Herr Dr. Willi Moser
Herr Erich Mühlbauer
Herr Franz Damoser
Herr Klaus Straußberger
Herr Werner Vetter
Herr Dr. Hermann Bräunling
Herr Helmut Hayduck

Wir werden ihnen ein stetes Gedenken bewahren.
Ich bedanke mich bei ihnen.

Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Bartl Lehrhuber
Als nächstes komme ich zu Punkt 3 der Tagesordnung, zum Tätigkeitsbericht  des 1. Vorsitzenden.

Meine Damen und Herren,
in der Präambel der Statuten des SPV steht folgender Satz, der aus der Gründungsurkunde der Städtepartnerschaft zwischen der Agglomeration Fumeloise und Burghausen von 1975 ist:
„Sie (die Bürgerschaften Burghausens und seiner Partnerstädte) versprechen einander durch ihr Zusammenwirken im Geiste der Verständigung ihrer Bürger auf dem Weg des gegenseitigen Sich-Kennen- und Verstehen-Lernens freundschaftlich zu verbinden, insbesondere durch Austausch ihre Jugend zusammenzuführen und dadurch dem Weg der Verständigung und der Freundschaft für alle Zukunft eine feste Grundlage zu geben.“
Sich kennen und verstehen lernen, damit Verständigung und Freundschaft zwischen den Menschen verschiedener Länder, unterschiedlicher Sprachen und Kulturen angebahnt wird und gedeiht – nichts ist derzeit meiner Meinung nach wichtiger denn je. Wir müssen Freundschaften pflegen, sonst erlöschen sie. Ein Satz, der am Wochenende in München im Zusammenhang mit der deutsch-amerikanischen Beziehung ausgesprochen wurde. Wie wahr!
Betrachten wir nur, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten das Zusammenleben und Interagieren im vereinten Europa überfrachtet ist. Wie Länder aus Eigennutz und populistischer Weltsicht in Egoismus verfallen, ohne dem gemeinsamen Europa noch genügend Wert beizumessen.
Wir haben Mauern und Zäune abgebaut
am Ende des letzten Jahrhunderts, das ist den Menschen und Gesellschaften wohl bekommen. Oft scheint mir ganz vergessen zu werden, dass aus diesem gemeinsamen Streben der Friede und Wohlstand in Europa seit den Schrecken des 2. Weltkrieges erst Bestand hat.
Natürlich sind wir nur ein kleiner Verein, der aber mit seinen Aktivitäten Bürger  aus 4 Ländern zusammenbringt, die über verschiedenste Kontakte Verständnis füreinander aufbringen und Freundschaften untereinander schließen können.
Es wäre wertvoll und wichtig, dass über diese Partnerschaften vor allem junge Menschen sich gegenseitig kennen- und verstehen lernen. Deshalb sollten wir auch verstärkt den Schüleraustausch fördern, Kontakte der Jugend ermöglichen, Praktika initiieren und gestalten, sportliche Vergleiche planen und Vieles mehr.

Ich danke hier besonders meinen Referenten für die 4 Partnerstädte für ihren Einsatz und ihr Engagement. Liebe Melanie, lieber Gerhard, lieber Horst, lieber Helmut, herzlichen Dank in unser aller Namen für euere Arbeit. Ich weiß, ihr seid mit ganzem Herzen dabei.
Mein Dank gilt auch allen anderen, die mit Freude und Elan mitarbeiten und sich unserer Sache verschrieben haben. Danke!

Danke auch der Stadt Burghausen, speziell unserem 1. Bürgermeister Hans Steindl, dass wir mit den nötigen Mitteln ausgestattet werden und alle notwendige Unterstützung erfahren.
Lieber Hans, du hast immer ein offenes Ohr für uns – herzlichen Dank.

Damit endet mein Tätigkeitsbericht und ich darf in Abänderung der Tagesordnung nun unseren Bürgermeister um ein Grußwort bitten.


Grußwort des 1. Bürgemeisters Hans Steindl
Bürgermeister Hans Steindl lobte die große Anzahl der Mitglieder, die der Einladung zur Jahreshaupversammlung gefolgt sind. Er würdigte die Arbeit des   Städtepartnerschaftverein und dankte allen aktiv tätitigen Mitgliedern für Ihren hervorragenden persönlichen Einsatz.
Der Bürgermeister rief die Mitglieder auf, die kommende Europawahl ernst zu nehmen und zur Wahl zu gehen. Nie war es so wichtig wie heute, sich zu Europa zu bekennen, um den Frieden und die Sicherheit, in der wir leben, zu erhalten. Schauen wir in die Nachbarländer Polen, Ungarn und sogar Italien: Hier geht die Demokratie verloren, Staatsfunk,Verbot von Gewerkschaften, Korruption, Veruntreuung von Geldern und vieles mehr schürt die Angst vor einem Zerfall von Europa. Glücklicherweise hat die Mehrzahl unserer jungen Leute in Deutschland ein gutes demokratisches Bewußtsein und es ist zu hoffen, dass diese Wahl, die eine Richtungswahl für Europa sein wird, von allen Europäern mit ihren Stimmen gestärkt wird. Der Bürgermeister erinnerte an die vielen Jugendbegnungen, die von der Stadt außerhalb des Städtepartnerschaftsvereins noch gefördert und bezuschusst werden: Das Aventinus-Gymnasium für den Schüleraustausch mit Cleveland, der Austausch mit der deutschen Schule in Alexandria und die bereits jahrzehntelange Unterstützung des deutsch-französichen Jugendaustauschs.

Bericht des Leiters der AG Fumel, Helmut Fabian
Rückschau auf das Jahr 2018:
Vom 20. April – 29. April 2018 waren im Zuge des Schüleraustausches zwischen unseren Partnerstädten, 24 Schüler und 2 Lehrkräfte vom Collège Fumel hier in Burghausen am Aventinus Gymnasium zu Gast. Wie gewohnt nahmen die französischen Schülerinnen und Schüler am Unterricht im Avent. Gymnasium teil und unternahmen diverse Ausflüge in die Umgebung. Wie gewohnt übernachteten die jungen Leute bei deutschen Gasteltern und lernten so unsere Mentalität kennen.

Im Mai erfolgte eine Anfrage des Fumeler Bürgermeister Monsieur Costes über eine Praktikantenstelle für eine junge Dame hier in Burghausen. Meine Kollegin in Fumel Martine Longuet setzte sich mit mir in Verbindung und mit Hilfe unseres Bürgermeisters Hans Steindl konnte Mademoiselle Fanny Rigal aus Couzorn ein Praktikum für  zwei Monate in der Stadtverwaltung ablegen (hier nochmal mein Dank an sie Herr Bürgermeister Steindl). Natürlich wurde Fanny in die Aktivitäten der Stadt Burghausen (Burgfest usw.), des Städtepartnerschaftsverein (Grillfeier) und privaten Ausflügen mit meiner Frau und mir eingebunden. Mademoiselle Rigal war vom 29. Juni – 23. August bei uns in Burghausen zu Gast.

Die große Bürgerfahrt 2018 wurde von Freitag 31. August – Sonntag 09. September durchgeführt.
Das Motto lautete „Freundschaft erhalten mit Kultur und Geschichte verbinden“.

Am ersten Tag stand unter anderem eine Besichtigung des Kaiserdom zu Speyer auf dem Programm und am Nachmittag erreichten wir bei Verdun das Fort de Douaumont. Bei einer Führung durch die Wehranlagen erlebten wir Hautnah die Gräuel des 1. Weltkrieges. Der nächste Stopp war am Nationalfriedhof mit der 150m langen Galerie, dem 45 m hohen Turm und dem Gräberfeld mit 15 000 Kreuze für französische gefallene Soldaten. Die Übernachtung erfolgte in Reims.

Der nächste Tag war gekennzeichnet von der Visite der Kathedrale von Reims, dem Salonwagen in Compiegne mit dem Waffenstillstandsmuseum. Von dort ging es dann über den Großraum Paris, der Normandie Richtung Atlantik bis wir am Abend den Mont San Michel erreichten.

Der dritte Tag begann mit einer ausführlichen Besichtigung von einer der größten Sehenswürdigkeiten Frankreichs dem „Mont San Michel“. Früh am Morgen hatten wir das Vergnügen, dass der 78m hohe Felsen im Wattenmeer mit seinen Häusern und dem berühmten Kloster uns alleine gehörte. Am Nachmittag ging die Reise weiter Richtung La Rochell wo die Reisegruppe das dritte Mal übernachtete.

Bevor wir am 4. Tag Fumel erreichten ging es noch über Bordeaux nach Arcachon zur Düne von Pilat, die größte Wanderdüne Europas. Einige Reisegäste ließen es sich nicht nehmen an Ort und Stelle in die Fluten des Atlantiks einzutauchen.
Um 19.00 Uhr kamen wir in unserer Partnerstadt an und nach einem überaus freundschaftlichen Empfang ließen wir beim Abendessen mit unseren französischen Freunden den Tag ausklingen.

Die nächsten Tage waren gekennzeichnet von Ausflügen in die näher Umgebung von Fumel, dem Gebiet des Périgord/Dordogne und Gascogne (Heimat der Musketiere und des Armagnac)

Aber alles schöne hat ein Ende, nach wunderbaren Tagen unseres Aufgenthaltes in Fumel und bei unseren Freunden machten wir uns am Samstag den 9. Tag unserer Frankreich-Tour schön langsam auf die Heimreise. Über Cahors, das Zentralmassiv, Clermont-Ferrand, Lyon erreichten wir am Abend Besancon unsere letzte Station auf französischem Boden bevor wir dann am Sonntag den 09. September und nach gut 4000 km wieder Burghausen erreichten. Wegen der großen Nachfrage wird ja diese Reise nächstes Jahr 2020 nochmals wiederholt. Planung läuft bereits Heuer im 3. Quartal an.

Den Abschluss der Aktivitäten im Jahr 2018 machte dann Bernhard Kaes mit seiner Gruppe, die wie jedes Jahr im September das Burghauser Pétanque-Tournier ausrichten. 18 teilnehmende Mannschaften kämpften am Bouleplatz (Maiwiese) um die Punkte. Wie immer fanden sich auch einige Gäste aus Fumel ein, die dann mit Pierrot Castrezzati und Hervé Larrenie den ersten Platz belegten. Aber auch die Burghauser Teilnehmer hielten sich recht wacker und belegten mit Platz 2 und 3. Hier gilt mein Dank Bernhard Kaes und seiner Gruppe für die Organisation dieses Turnier.

Ausblick auf 2019:
Die Schüleraustauschfahrt unter der Leitung von Werner Thalmeir (Avent.-Gymnasium) wird heuer vom 24. April – 07. Mai durchgeführt. Gerade diese Fahrten die Werner Thalmeir schon Jahre durchführt sind im Sinne der Partnerschaft mit Fumel sehr wichtig. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Zeit ihres Aufenthaltes bei französischen Gasteltern untergebracht, nehmen am Unterricht am Collège von Fumel teil und unternehmen mit ihren französischen Freunden gewisse Besichtigungen. Durch diese Fahrten lernen die Schülerinnen und Schüler, Land und Leute kennen. Mein Dank gilt hier Werner Thalmeir für die mühevolle Arbeit die er alle 2 Jahre auf sich nimmt.

Bürgerfahrt Fumel – Burghausen:
Die Referentin für die Partnerschaft Fumel – Burghausen Mme. Martine Longuet wird voraussichtlich mit einer Gruppe von Mittwoch den 02. Oktober bis Montag den 07. Oktober nach Burghausen kommen. Das Besichtigungsprogramm ist bereits in Arbeit und ich werde mit meiner französischen Kollegin Martine wenn ich im April mit der Schülergruppe nach Fumel reise alles besprechen. Näheres wird dann noch mitgeteilt.

Burghausen, 19.02.201
Helmut Fabian
Referent AG Fumel


Bericht des Leiters der AG Ptuj, Gerhard Hübner
Aktivitäten und Infos aus Ptuj
10.02.-12.02.2018
Fasching in Ptuj. Burghauser Delegation auf Einladung der Stadt Ptuj zum „Kurentovanje
06.03.-11.03.2018
Bürgermeister Sencar und Delegation aus Ptuj als Gast zur Jazzwoche
27.03.2018
Rebschnitt auf dem Schloss in Ptuj mit Übergabe eines historischen Setzlings  „ Alte Rebe „ an Partnerschaftsreferent AG Ptuj Gerhard Hübner
07.06. – 10.06.2018
Schüler Aventinus Gymn. in Ptuj ( Leitung Herr Angstl )
06.06. –  10.06.2018
Golfklub Burghausen-AÖ ( Seniorengolfer ) in Ptuj
15.06. –  17.06.2018
kleine Bürgergruppe ( 12 Pers. ) zur PRANGGERIADA 2018Begegnung der besonderen Art in Jeruzalem :Ex Boxweltmeister Dejan Zavec ( IBF – Weltergewicht  – 2009) gegen SPV Referent Gerhard Hübner
10.06. – 22.06.2018
Chemie-Praktikum bei Wacker für Leon Zajko aus Ptuj
13.07. – 15.07.2018
Weinbauern zu Besuch auf dem Burgfest in Burghausen
03.08. – 05.08.2018
Einladung zur Ptujer-Nacht mit ersten Kontakten zu Nuska Gejsek und weiteren Stadträten aus Ptuj
01.09. – 05.09.2018
Slowenien von West nach Ost als Reiseleiter für den BAC
27.09. – 30.09.2018
Weinerlebnisreise mit Besuch in Piran
13.10. – 14.10.2018
Sportler von MO Ptuj als Gäste beim Brückenlauf in Burghausen
24.11.2018
Vorweihnachtsfeier des SPV im Bürgerhaus mit Hubert Auer und Musiker vom Trachtenverein Almenrausch Lindach
November 2018
Frau Nuska Gajsek zur 1. Bürgermeisterin von Ptuj gewählt
15.12. -16.12.2018
Besuchergruppe aus Ptuj zu Besuch in Burghausen zur Burgweihnacht

Burghausen Dezember 2018
Gerhard Hübner / D-84489 Burghausen / Niedernweg1
Referent AG Ptuj

Bericht der Leiterin der AG Hohenstein – Ernstthal,  Melanie Schwab
Melanie Schwab berichtete freudig, dass die 20.Bürgerfahrt nach Hohenstein-Ernstthal bereits vollständig ausgebucht ist. Interessenten können sich allerdings auf die Warteliste setzen lassen. Wie in den vergangenen Jahren, so waren auch heuer
Vertreter aus Hohenstein-Ernstthal an einem Weihnachtsmarkt-Wochenende in den Grüben mit typischen Spezialitäten aus ihrer Region in Burghausen und eine kleine Gruppe Burghauser mit Fred Starflinger brachte bayerische Schmankerl zum Weihnachtsmarkt nach Hohenstein-Ernstthal.

Burghausen, 19.02.201
Melanis Schwab
Referentin AG Hohenstein – Ernstthal

Bericht des Leiters der AG Sulmona,  Horst Hauf
Horst Hauf berichtete ebenfalls über eine Reihe sehr erfolgreichen
Begegnungen mit den Freunden in Italien. Die große Bürgerfahrt war für alle Teilnehmer ein großartiges Erlebnis und auf Grund des großen Erfolges wird heuer wieder ein Italienisch Sprachkurs für deutsche Reiseteilnehmer angeboten. Die politische Situation in Sulmona ist z. Zt. sehr verworren und unübersichtlich. Die neue 1. Bürgermeisterin hat bereits drei Mal ihren Rücktritt und danach den Rücktritt vom Rücktritt verkündet. Die 2. Bürgermeisterin und der Stadtrat tun nichts – also politischer Stillstand! Allerdings hat Horst Hauf kompetente Freunde der Städtepartnerschaft, die ihn unterstützen und die die Städtefreundschaft aufrecht erhalten. Auch seine Bürgerfahrt im Mai ist bereits komplett ausgebucht.

Burghausen, 19.02.201
Horst Hauf
Referent AG Sulmona

Berichte Kassierer, Kassenprüfer, Enlastung der Vorstandschaft
Der Kassierer  Horst Berreiter konnte in seinem Bericht einen Überschuß von ca. 12.000 € für das Jahr 2018 ausweisen. Eine stichprobenartige Prüferung der Kassenprüfer erbrachte keinerlei Beanstandungen. Frau Anni Meißner schlug der Versammlung die Enztlastung des Vorstandes vor. Frau Christa Seemann, 2. Bürgemeisterin, stellte den entgsprechenden Antrag. Diesem wurde von der Mitgliederversammlung ohne Gegenstimme und Enthaltung entsprochen.

Wünsche und Anträge
Herr Lorenz Schildhauer regte an, die Jugend mehr in die übergreifenden Aktivitäten einzubinden. Herr Lehrhuber bedankte sich für die Anregung und wies daraufhin, dass in alle Referenten  im Rahmen ihrer Möglichkeiten diesbezüglich viele Tätigkeiten planen und versuchen durchführen.


Terminhinweis: Am Sonntag, den 17.3.2019um 18.00 Uhr ist in St. Konrad die Jahresmesse für alle verstorbenen Mitglieder. Ich bitte um zahlreiches Erscheinen. Anschließend ist im Pfarrsaal ein gemeinsamer Stammtisch (gemeinsames Treffen)

Bartl Lehrhuber
1. Vorsitzender
Rob.-Koch-Str. 12
84489 Burghausen
Tel. 08677/64063
E-Mail: bartl_lehrhuber@gmx.de

 

Tätihgkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Bartl Lehrhuber
Grußwort des 1. Bürgermeisters Hans Steindl
Fotos:
Gerhard Hübner, Hartmut Enders
(weitere Fotos siehe unter Burghausen – Bilder)

28. Nov. 2018

Vorweihnachtliche Feier des SPV am 24. Nov. 2018 im Bürgerhaus.
Der 1. Vorsitzende des SPV, Herr Bartl Lehrhuber begrüßte in dem vollbesetzten Saal des Bürgerhauses die Mitglieder des SPV, die 2 Bürgermeisterin, Frau Christa Seemann und Stadträte zu einer vorweihnachtlichen Feier.

Die AG Ptuj war in diesem Jahr der Ausrichter der Feier.
Gerhard Hübner gab einen Überblick über die weihnachtlichen Gebräuche in der Partnerstadt Ptuj.

Frau Christa Seemann, in Vertretung vom 1. Bürgermeister Hans Steindl, betonte in Ihrer Rede die Bedeutung des städtepartnerschaftlichen Gedankens in der heutigen Situation von Europa. Die Arbeit des SPV, die entstandenen persönlichen Verbindungen und Freundschaften zwischen den Mitmenschen, tragen somit zu einen besseren Verständnis der Menschen untereinander und der Kulturen bei.
Hubert Auer trug aus seinem neuen Buch beschauliche Gedanken zur Vor- und Adventszeit bei. Musikanten des Trachtenvereins Almenrausch-Lindach spielten stimmungsvoll auf.
Frau Anni Meissner und ihrem Team ist es wieder hervorragend gelungen, den Bürgersaal in ein vorweihnachtliches Ambiente zu versetzten. Bei Kaffee, Gebäck und Punsch konnten alle Anwesenden einen besinnlichen Nachmittag verbringen.

Die Bühne

Gerhard Hübner bei seinem Vortrag

Tobias Staudhammer, Maxi Reiter

Hubert Auer

Bericht            Hartmut Enders
Bilder              Gerhard Hübner (3), Hartmut Enders (1)

25. Sep. 2018

Pétanque-Turnier: Der Pokal bleibt weiterhin in Fumel
Beide Titelverteidiger gewinnen
Auch beim 21. Burghauser (22. Sep.) Pétanque Turnier gewannen Pierrot Castrezzati und Hervé Larrenie den Pokal des Burghauser Städtepartnerschaftsvereins, und das bereits zum vierten Mal in Folge. Klar favorisiert setzten sie sich in den Gruppenspielen über ihre Gegner hinweg. Lediglich dem Team „Klara“ (Rolf Meurer und Martin Schmitt) gelang es, fünf Punkte zu er­gattern.
In der KO-Runde war die spannende Frage, wer die Fumeler auf dem Weg ins Finale überhaupt stoppen kann.
„Klara“ traf dazu im Viertelfinale auf die langjährigen Burghauser Champions „Magnet“ (Ida Tagger und Hannes Bauer). In einer überaus spannenden Begegnung lag mal das eine, mal das andere Team voraus. Am Ende gewann „Magnet“ knapp mit 11:10.
Im Halbfinale kam es dann zum großen Duell zwischen „Magnet“ und „Fumel“. Die Burghauser hielten lange und tapfer dagegen. Ida platzierte ihre Kugeln nahezu perfekt ans Ziel, Hannes schoss treffsicher Kugel um Kugel der Fumeler aus der Bahn. Aber am Ende hatten die Fumeler die Nase vorne: Hervé platzierte noch besser, und Pierrots Schüsse trafen jedes Mal das Ziel. Bewundernswert, wie er aus drei nebeneinander liegenden Kugeln genau die traf, die den Burghausern gehörte. Am Ende dieses spannenden Wettbewerbs gewannen die Fumeler 11:10.
In Finale wartete das Team „FreiBurg“ (Charles Rapsch aus Freilassung und Norbert Schwanke aus Burghausen). Leider hatte „Freiburg“ in den Viertel- und Halbfinalen sein gesamte Pulver verschossen und konnte gegen die Fumeler nicht einen einzigen Punkt erkämpfen.
Das Spiel um den 3. Platz entschieden Ida Tagger und Hannes Bauer für sich gegen über Manfred Lill und Fritz Schwanninger. Auch im B-Turnier gewannen die Titelverteidiger, Siegfried Hufnagel und Christian Hayer.
Die Organisatoren des Städtepartnerschaftsverein Burghausen e.V. um Bernhard Kaes freuten sich über 18 teilnehmende Mannschaften am Burghauser Bouleplatz. Die Ergebnisse zeugen davon, dass die Burghauser Spieler immer besser werden. Ganz besonders hervorzuheben ist die Beteiligung aus Freilassing mit je einem Erwachsenen- und einem Jugendteam. Dazu kam noch das gemischte Team „FreibBurg“, dessen Namen sich aus „Freilassing“ und „Burghausen“ zusammensetzt.

v.l.
Alle Sieger: Christian Hayer und Siegfried Hufnagel (B-Turnier), Charles Rapsch und Norbert Schwanke (2. Platz) Hervé Larrenie und Pierrot Castrezzati (Burghauser Stadtmeister), Ida Tagger und Hannes Bauer (3. Platz)

Bericht und Foto         Hans Koller

20.03.2018 / 23.09.2018

Kurzbericht über die 18. Jahreshauptversammlung des Städtepartnerschaftsvereines
Burghausen am 23. Februar 2018; 19 Uhr, Bürgerhaus-Bürgersaal

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Gedenken unserer im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder
  3. Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden
  4. Tätigkeitsberichte der Vorsitzenden der Arbeitsgruppen
  5. Hohenstein Ernstthal, Ptuj, Sulmona, Fumel,
  6. Bericht des Kassiers
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung der Vorstandschaft
  9. Neuwahl des gesamten Vorstands nach § 10 der Satzung
  10. Grußwort des Herrn 1. Bürgermeisters Hans Steindl
  11. Ehrung
  12. Wünsche und Anträge

Beginn 19.00 Uhr

Zu 1.
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
Bona sera, dober vecer, bon soir, guten Abend und herzlich Willkommen, meine Damen und Herren, liebe Mitglieder des SPV, liebe Gäste, zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung Besonders begrüßen darf ich unseren 1. Bürgermeister Herr Hans Steindl, unsere 2. Bürgermeisterin Frau Christa Seemann lässt sich wegen Krankheit entschuldigen, alle Stadträte, meine Vorstandskolleginnen und Kollegen, sowie Altbürgermeister und Ehrenmitglied Fritz Harrer.
Die Einladung ist schriftlich an alle Mitglieder rechtzeitig ergangen. Einwände bzw. Ergänzungen zur Tagesordnung haben sich keine ergeben.

Zu 2.
Gedenken unserer im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder
Ich bitte Sie, sich zunächst zum Gedenken an alle…..verstorbenen Mitglieder zu erheben. Im letzten Jahr sind von uns geschieden:

Herr Franz Enzinger
Herr Hans Herbert Nummer

Wir werden ihnen ein stetes Gedenken bewahren. Ich danke Ihnen.

Zu 3.
Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden
Nun zum nächsten TOP, dem Tätigkeitsbericht des 1.Vorsitzenden.
Über das Kalenderjahr 2017 gibt es viel Erfreuliches zu berichten. Auf die Aktionen und Ereignisse mit den Partnerstädten werden die Referenten ausführlich eingehen. Ich möchte nur hervorheben, dass die Kontakte zu unseren Partnerstädten erfreulich vielfältig und ausgewogen sind. Alle Referenten geben sich große Mühe, um die Beziehungen zu den Bürgern und Kommunen zu pflegen und auszubauen. Dazu von meiner Seite ein herzliches Dankeschön.
Eure Arbeit und euer Einsatz ist engagiert und innovativ. Weiter so, kann ich da nur sagen! Ich möchte heuer in erster Linie darauf zu sprechen kommen, wie sich der SPV und seine Mitglieder in das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt Burghausen mit einbringen:

  • Wir haben uns 2017 mit jeweils einem Stand beim Burgfest, beim Brückenfest und auch bei der Feier „20 Jahre Bürgerhaus“ beteiligt. All die Aktiven, die dort beim Weinverkauf und der Präsentation unserer Partnerstädte mitgeholfen haben, machten dies mit Begeisterung und Hingabe.
  • Wir waren einen Tag in München beim Glühweinverkauf und der Präsentation unserer Heimatstadt Burghausen. Auch diese Aktion wird allen Beteiligten in sehr guter Erinnerung bleiben.
  • Einige Mitglieder haben beim Weihnachtsmarkt in Hohenstein-Ernstthal einen Verkaufsstand, wie schon seit vielen Jahren, betrieben. Sie wurden dort mit großer Herzlichkeit empfangen.
  • Das Vereinsleben wird auch durch unsere monatlichen Stammtische rhythmisiert, die sehr gut besucht sind. Dort findet ein reger Gedankenaustausch statt, werden Fahrten zu den Partnerstädten vor- und nachbesprochen, Aktionen mit geplant und Begegnungen mit den verschiedensten Freunden aus den Partnerstädten erörtert.
  • Dass Weihnachtsfeier und Mitgliederversammlung mit jeweils um die 100 Personen besucht sind, zeigt von einem guten Zusammenhalt im Verein. Die Mitgliederzahl beträgt derzeit ca. 370 Personen.

In diesem Zusammenhang möchte ich speziell all den Mitgliedern meinen besonderen Dank aussprechen, die immer bereit sind, bei den genannten Aktionen dabei zu sein und mitzuhelfen.
Ich hoffe, dass ihr auch weiterhin so aktiv mitmacht!
Wir wollen in den nächsten Jahren mit den bisher erfolgreichen Projekten, aber auch mit neuen Ideen den Partnerschaftsgedanken aufrechterhalten und verstärken.
Ich denke, dass es vor allem für die Jugend wichtig ist, über den eigenen Tellerrand und über nationale Grenzen und Unterschiede in den Gesellschaften zu blicken. Wir wollen versuchen, einen kleinen Beitrag zu leisten, dass wir uns in Europa trotz aller Verschiedenheiten und Unterschiede verstehen und bereit sind, miteinander zu leben. Wenn Menschen verschiedener Länder, unterschiedlicher Religionen, anderer Hautfarbe sich begegnen und ihre Probleme besprechen und austauschen, ist dies bestimmt ein kleiner Ansatz zu weiterem Frieden und besserer gesellschaftlicher Harmonie in Europa
Von unseren, wie schon erwähnt 370 Mitgliedern sind heute 107 anwesend. Damit ist die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung gegeben. Ich freue mich über euer zahlreiches Erscheinen und bedanke mich für eure Aufmerksamkeit!

Zu 4.
Tätigkeitsberichte der AGs

Hohenstein- Ernstthal
Herr Dr. Ulm berichtet:
Im Mai 2017 erfolgte die 18. Öffentliche Bürgerfahrt nach Hohenstein-Ernstthal mit guter Beteiligung und Wetterglück.
Tischtennis-Freundschaftsturnier zwischen Mannschaften beider Städte: SV Sachsenring und SV Wacker am letzten Mai-Wochenende in der Lirk-Halle.
Gruppe aus Hohenstein-Ernstthal beim Burgfest mit OBM-Familie und Laubes.
Im Juni Foto- und Film-Rückblick auf die 18. Städtefahrt und Ausblick auf die 19. Bürgerfahrt 2018 im Bürgerhaus / Gartensaal mit Schwarzbier-Ausschank.
Marktler-Straßen-Fest bzw. Herbstfest leider ohne Mitwirkung vom FVV H.-E. /   Glückauf-Brauerei Gersdorf wegen zeitlicher Probleme der Brauerei-Mitarbeiter und -Fahrzeuge.
Im Oktober Gemeinschaftsveranstaltung von VHS/SPV. Rahmen-Thema „Karl May und das Warmbier“ mit Referent André Neubert aus Hohenstein-Ernstthal im Bürgerhaus.
Im November: Schwimmer-Jugend SV Wacker erstmals beim sehr erfolgreichen Wettkampf im „HOT-Badeland“. Dies läßt auf Ausbau der sportlichen Kontakte hoffen.
Vorweihnachtsfeier SPV mit zahlreicher Beteiligung, Gestaltung AG H.-E. mit Unterstützung von Ehepaar Grave, Franz Huber und Manfred Köhler, verlief dadurch sehr stimmungsvoll.
Adventsmarkt mit H-E-Stand am Platzl / In den Grüben am 1. Advents-Wochenende. Dank an die Ehrenamtlichen vom Fremdenverkehrsverein H.-E.
Vierte Teilnahme mit Burghauser Spezialitäten-Stand beim Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt in H-E am 3. Advent-Wochenende. Dank an unsere Ehrenamtlichen!
Nicht geklappt hat bisher leider die Kontaktausnahme zwischen den aktiven Wasserwachten beider Städte zu konkreten Anlässen. Wettkampftermine und Ferienzeiten liegen derzeit zu ungünstig.
Gute Resonanz in den Medien beider Städte (und Regionen). Herzlichen Dank dafür ! Auch an Thomas Heinrich für die perfekte Präsentations-Vorbereitung
Im Anschluss kommentierte Herr Dr. Ulm einen Bildervortrag über die Aktivitäten.

Ptuj
Herr Hübner referiert über die Aktivitäten 2017 und gibt eine Vorschau auf 2018:

24.02.-27.02.2017                  Fasching in Ptuj ( Kurentovanije )

21.03.-25.03.2017                  47.Jazzwoche Burghausen / Gäste aus Ptuj / Touristik

12.05.-14.05.2017                  Internationales Schwimmmeeting in Ptuj / evtl Trainingslager

18.05.-21.05.2017                  Intern. Ausstellung / KÖSTLICHES SLOWENIEN – Ptuj

16.06.-18.06.2017                  Burgfest in Ptuj

24.06.-25.06.2017                  Städtepartnerschaftslauf in Ptuj ( Hitzewelle ! / abgesagt )

07.07.- 09.07.2017                 Burgfest Burghausen / Gäste aus Ptuj

04.08.- 06.08.2017                 Stadtfest / Ptujer Nacht ( Christa und Bartl )

28.09.- 01.10.2017                 Weinerlebnisreise nach Ptuj

07.10.- 08.10.2017                 Salzach- Brückenlauf Burghausen/ Gäste aus Ptuj

Schülerbegegnungen Gymnasien – Burghausen/ Ptuj

Schüleraustausch FXGruber MS / Hauptschule Ptuj

27.10. – 29.10.2017                Wacker-Werkkapelle zu Besuch in Ptuj ?

07.09.-10.09.2017                  Tennisabteilung 1868 / Reise nach Ptuj

27.10.-29.10.2017                  Burghauser BigBand / Konzert in Ptuj

Dez. 2017                               Burgweihnacht / Gäste aus Ptuj

10.02. -12.02.2018                 Fasching in Ptuj ( Kurentovanije )

06.03.-11.03.2018                  49.Jazzwoche Burghausen / Gäste aus Ptuj / Touristik

04.05.-06.05.2018                  50 Jahre Maiwiese / Treffen der Partnerstädte

11.05.-13.05.2018                  Internationales Schwimmmeeting in Ptuj

Mai 2018                                Intern. Ausstellung / KÖSTLICHES SLOWENIEN – Ptuj

15.06.-17.06.2018                  Burgfest in Ptuj

13.07.-15.07.2018                  Burgfest Burghausen / Gäste aus Ptuj

03.08.-05.08.2018                  Stadtfest / Ptujer Nacht

Termin ?                                 Burghauser BigBand / Konzert in Ptuj

01.09.-05.09.2018                  BAC-Slowenien von West nach Ost / Reiseleitung G. Hübner

27.09.-30.09.2018                  Weinerlebnisreise nach Ptuj

Oktober 2018                         Salzach- Brückenlauf Burghausen/ Gäste aus Ptuj

Schülerbegegnungen Gymnasien – Burghausen/ Ptuj

Schüleraustausch FXGruber MS / Hauptschule Ptuj

Dezember 2018                      Burgweihnacht / Gäste aus Ptuj

Im Anschluss kommentierte Herr Hübner einen Bildervortrag über die Aktivitäten

Sulmona
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 2000. Todesjahr des in Sulmona geborenen Dichters Ovid waren Herr Oberstudienrat Reinhard Rieß und die Geschwister Anna und Paula Schweinberger vom Kumax Gymnasium auf Einladung von Frau Eva Gottschlich vom 03.04 – 09.04.2017 bei einem Musikwettbewerb in Sulmona. Es war ein Riesenerfolg für die beiden Schülerinnen. Der Burghauser Anzeiger hat darüber ausführlich berichtet. Das Kulturamt und der SPV Burghausen haben die Reisekosten übernommen
Zur Burghauser Maiswiese kam eine achtköpfige Delegation aus Sulmona, angeführt von der 2. Bürgermeisterin Mariella Iommi nach Burghausen. Der viertägige Aufenthalt war ausgefüllt mit einem interessanten Besichtigungsprogram von Stadt und Landkreis. Bei der Maiwiese hatten die Gäste ausgiebig Gelegenheit, sich mit Herrn Ersten Bürgermeister Hans Steindl auszutauschen.
Wie jedes Jahr wurde eine Gruppe des historischen Vereins „Giostra di Sulmona“ von der Herzogstadt Burghausen zum Burgfest eingeladen und aufs Beste betreut.
Im Gegenzug fuhr Anfang August eine Gruppe Herzogstadtler zur internationalen Giostra nach Sulmona.
Ende August kam es durch Brandstiftung zu ausgedehnten Bränden im Sulmona umgebenden Nationalpark, bei dem insgesamt über 3000 Hektar Wald und tausende von Tieren verbrannten. Die Brände verursachten einen Sachschaden von ca. 350 Millionen Euro. Der Nationalpark brannte fast drei Wochen. Täter konnten nicht ermittelt werden. Der Burghauser Anzeiger berichtete.
Im Oktober 2017 wurde in Burghausen in der Rathausgalerie die Ausstellung „Beyond the Shape“ zum 2000jährigen Todesjahr Ovids veranstaltet. Die Ausstellung hatte die Metamorphosen des Ovid zum Thema und wurde vom hier bestens bekannten Künstler Nunzio di Placido und seiner Frau Maria organsiert. Als besonderes Ereignis gab es am 23.10. eine Vernissage mit einer öffentlichen Autorenlesung.
Die AG Sulmona lädt ein vom 26.05.18 – 03.06.18 zur Pfingstfahrt nach Sulmona, mit Ausflug nach Pompeij.
Herr Hauf unterstrich seine Ausführungen mit einem Bildervortrag

Fumel
Herr Fabian berichtet über die Aktivitäten der AG und stellt die geplante Bürgerfahrt für 2018 sehr anschaulich vor.
Rückschau Fumel:
Vom 29. März bis 11. April 2017 fand der Schüleraustausch unter der bewährten Leitung von Werner Thalmeier und seiner Kollegin Nada Jordan zwischen dem Aventinus-Gymnasium und dem Collège Fumel statt. 29 Schüler reisten in unsere Partnerstadt. Stationen bei der Hinfahrt waren u.a. Beaune-Orange-Avignon und über die Camargue erreichte die Gruppe nach drei Tagen Fumel. Die Schülerinnen und Schüler waren bei Gasteltern untergebracht und mussten natürlich auch am Unterricht am Collège teilnehmen. Das weitere Programm war sehr abwechslungsreich, unter anderem wurden die Aventinus-Schüler vom 2. Bürgermeister der Stadt Fumel  Jean Pierre Mouly im Rathaus empfangen und bei Ausflügen in der näheren und weiteren Umgebung von Fumel lernte die Jugend aus Burghausen Land und Leute kennen.
Nach neun Tagen Aufenthalt in unserer Partnerstadt ging es wieder nach Hause. Beim Abschied von ihren französischen Gastschülern und Gasteltern wurde so manche Träne vergossen. Ein herzlicher Dank geht für die mühevolle Arbeit dieses Schüleraustausches an Werner Thalmeier und Frau Nada Jordan.
Eine Bürgergruppe mit 23 französischen Gästen besuchte vom 27. September bis 02. Oktober 2017 Burghausen. Die Anreise erfolgte über Nürnberg und Bamberg. Begrüßt wurden unsere Gäste mit Blasmusik durch die Georgs-Bläser und mit bayrischer Brotzeit. Am Tag darauf war dann zunächst der Besuch  im Rathaus mit Empfang bei Herrn Bürgermeister Steindl.
Partnerschafts-Referentin Martine Longuet hatte ein sehr breitgefächertes Programm ausgesucht, wie zum Beispiel einen obligatorischen Brauereibesuch; Stadtbesichtigung in Salzburg; Schloss Linderhof mit Oberammergau. Auch am Schießwettbewerb im Schützenhaus St. Johann in Burghausen erfreuten sich unsere französischen Gäste. Abschiedsabend und geselliges Beisammensein war dann im Gasthaus „Müllerbräu“. Am vorletzten Tag besuchten unsere Freunde dann noch den Chiemsee und die Fraueninsel.
Auch das traditionelle Petanque-Tournier unter der Leitung von Bernhard Kaes fand 2017 statt. Hierzu nehmen immer wieder Gäste aus Fumel und der Umgebung die weite Fahrt nach Burghausen auf sich, um sich mit den Burghauser Spielern zu messen.
Vorschau für 2018:
Vom 23. April bis 27. April 2018 findet heuer der Gegenbesuch des Collège aus Fumel in Burghausen statt. Natürlich nehmen auch die französischen Gastschüler am Unterricht im AV-Gymnasium teil. Das weitere Programm der französischen Gruppe sieht einen Empfang bei Herrn Bürgermeister Hans Steindl vor sowie Ausflüge nach Berchtesgaden und Salzburg oder Herrenchiemsee. Die französischen Schüler sind bei den deutschen Gasteltern untergebracht, damit sie auch die deutsche Mentalität kennen lernen.
Im zweijährigen Rhythmus bietet der Städtepartnerschaftsverein heuer eine zehntägige Reise, vom Freitag, 31. August bis Sonntag den 09.September 2018, in unsere französische Partnerstadt Fumel an. Die Anreise erfolgt über Speyer, Verdun nach Reims. Des- weiteren steht Compiegne, Mont-Saint-Michel, La Rochelle und die Düne von Pilat auf dem Programm. Vier volle Tage verbringen wir in Fumel mit diversen Ausflügen. Die Rückreise erfolgt über das Zentralmassiv nach Lyon und weiter nach Besancon, wo wir das letzte Mal auf französischem Boden übernachten. Heimreise erfolgt dann über Freiburg-Stuttgart-München nach Burghausen.

Im Anschluss kommentierte Herr Fabian einen Bildervortrag bzw. Kurzfilm über die Aktivitäten.

Zu 5.
Bericht des Kassiers  

Stand des Bankkontos des Vereins:
Einnahmen:                                   72.759,10 €
Ausgaben:                                     65.055,76 €
Bestand zum 31.12.17:                   7.703,34 €

Die Einnahmen bestanden aus:
Restmitteln 2016:                             15.855,17 €
Beiträge 2017:                                     3.670,00 €
Zuschüsse der Stadt 2017:               15.000,00 €
Spenden:                                                      0,0 €

Reiseeinnahmen über Bankkonto:
H-E                                                   12.310,00 €
Ptuj                                                   17.490,00 €
Veranstaltungen                                3.779,64 €
                                                         68.104,81 €

Die Ausgaben wurden verwendet für:
Vorstandsaufwendungen:                3.073,84 €

AGs (Zuschüsse, Gäste):                  
Fumel                                              11.014,66 €
H-E                                                   3.872,22 €
Ptuj                                                   4.670,66 €
Sulmona                                           7.690,39 €
                                                        27.247,93 €

Busreisen nach:
H-E                                                   12.911,48 €
Ptuj                                                   15.330,20 €
                                                         28.241,68 €

Veranstaltungsaufwendungen:         1.778,76 €
Bankspesen:                                          59,26 €
Ausgaben gesamt:                         60.401,47 €

Kassenbestand am 31.12.17:       7.703,34 €

Zu 6. und 7.
Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft
Die Jahresabrechnung 2017 des Städtepartnerschaftsvereins Burghausen e.V. vom 31.12.2017 wurde stichprobenartig überprüft. Die vorgelegten Rechnungen, Belege und Bankauszüge stimmen mit Buchhaltung und Abrechnung überein. Beanstandungen ergaben sich keine.
Der Entlastung der Vorstandschaft kann zugestimmt werden.

gez. Ursula Hauser und gez. Anni Meißner

Zu 8.
Neuwahl des gesamten Vorstands nach § 10 der Satzung

  • Als Wahlleiter wurde Fritz Harrer einstimmig angenommen.
  • Die Berechtigung zur Wahl liegt vor: Es erging eine schriftliche, fristgerechte Einladung an alle Mitglieder und es sind mehr als 10% der Mitglieder des SPV anwesend.
  • Der Vorstand wurde per Handzeichen, ohne Gegenstimme oder Enthaltung, einstimmig entlastet.
  • Die Mitglieder der Vorstandschaft wurden einzeln gewählt – in offener Wahl, per Handzeichen (Alle Anwesenden, ohne Gegenstimme, waren mit dieser Form einverstanden.)
  1. Vorstand: Bartl Lehrhuber
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  2. Vorstand: Dagmar Wasserrab
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  3. Kassier: Horst Berreiter
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  4. Schriftführer: Katrin Balzer
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  5. Vorsitz der AG Fumel: Helmut Fabian
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  6. Hohenstein-Ernstthal: Melanie Schwab
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  7. Vorsitz der AG Ptuj: Gerhard Hübner
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt
  8. Vorsitz der AG Sulmona: Horst Hauf
    keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt

Alle Vorstände haben die Wahl angenommen.

Kassenprüfer: Anni Meißner
keine weiteren Vorschläge, einstimmig gewählt

Frau Meißner nahm die Wahl an.Die zweite Kassenprüferin Ursula Hauser wurde von der Stadt bestellt.

Zu 9.
Grußwort des Herrn 1. Bürgermeisters Hans Steindl
Herr 1. Bürgermeister Hans Steindl begrüßt alle Anwesenden.
Er gratuliert dem SPV, da es selten in einem Verein so viel Teilnahme zu verzeichnen gibt.
So entsteht ein aktives Bild der geleisteten Arbeit. Das ist fast schon ein Privileg, da es in anderen Gemeinschaften für Städtepartnerschaft regelrechte Flauten gibt. Es fehlt oft der Nachwuchs, so gibt es auch selten neue Partnerschaften. Für neue Städtepartnerschaften liegt der Focus Richtung Osten.
Melanie Schwab ist ein bekanntes Gesicht, sie ist im Bürgermeisterbüro meine „die rechte Hand“ so Herr Steindl. Sie kümmert sich u.a. um den Jugendaustausch der Stadt Burghausen.
Die Stadt unterstützt grundsätzlich Jugendfahrten ins Ausland (z.B. Alexandria, Portland). Eine Fahrt nach Israel wurde aufgrund der aktuellen politischen Lage abgesagt. Dafür geht es nach Polen. Der Kontakt nach Polen wird mehr in den Mittelpunkt gerückt. So kommt ein polnisches Jugendorchester im Rahmen der Klassik-Woche nach Burghausen.
Der europäische Gedanke wird so zur Leitidee, Fahrten können auch unter ein bestimmtes Motto gestellt werden, wie es Herr Fabian uns gezeigt hat.
Herr Steindl bedankt sich bei Herrn Dr. Ulm für dessen geleistete Arbeit und zeichnet die Entstehung der Partnerschaft mit Hohenstein-Ernstthal nach. Herr Dr. Ulm hat sich mit seinem Engagement große Verdienste erarbeitet.
Herr Steindl bedankt sich auch für das Engagement von Bartl Lehrhuber, dass er das Amt des 1. Vorsitzes bekleidet.
Der Bürgermeister stellt fest, dass Burghausen international orientiert ist. Er gratuliert Gerhard Hübner zur Auszeichnung zum „Botschafter Ptuj`s“.
Wir freuen uns auf 2018, dass viele Aktivitäten stattfinden. Viel Erfolg und auch Spaß bei der Arbeit!.

Zu 10.
Ehrung
Herr Dr. Klaus Ulm hat sich als Referent für Hohenstein-Ernstthal zurückgezogen.

Herr Lehrhuber schlägt die Ehrenmitgliedschaft von Dr. Klaus Ulm vor. Dies wurde einstimmig angenommen.
Die Ehrenmitgliedschaft erhält Herr Dr. Ulm als Dank für sein geleistetes Engagement und seine hervorragende Arbeit in der AG Hohenstein-Ernstthal.
Herr Dr. Ulm erhält eine Urkunde zur „Ernennung zum Ehrenmitglied“.

Herr Dr. Ulm bedankt sich herzlich für diese Ehrung. Sein Dank geht aber auch an Frau Melanie Schwab, da sie sich für diese Arbeit bereiterklärt hat. Er empfindet große Freude darüber!
Alles zusammen ist es ein großes Glücksgefühl-es hat eine politische Bedeutung, um Europa muss man kämpfen!

Herr Dr. Ulm bedankt sich auch bei der Presse, die zuverlässig alle Aktivitäten und Berichte veröffentlicht.
Frau Dagmar Wasserrab überreicht an Herrn Dr. Ulm im Namen des Vereins zum Dank einen Gutschein für den Besuch von Veranstaltungen in Burghausen.
Auch Frau Brigitte Ulm erhält als Zeichen des Dankes für ihre Unterstützung und Mitarbeit einen Blumenstrauß.

Zu 11.
Wünsche und Anträge
Frau Dagmar Wasserrab übermittelt die Bitte an alle Mitglieder, dass sie Änderungen von persönlichen Daten dem Verein mitteilen sollen. Dafür liegen Kärtchen zum Ausfüllen bereit.
Frau Wasserrab bedankt sich dafür, dass so viele Mitglieder zur Versammlung erschienen sind.

Ende: 21.10 Uhr

Bericht:
1. Vorsitzender Bartl Lehrhuber, Schriftführerin Katrin Balzer
Fotos
Hartmut Enders


Bartl Lehrhuber


Frau Dagmar Wasserrab, Dr. Klaus Ulm