Information

18. Oktober 2019

Hohenstein-Ernstthal zwischen 1970 und 1995

Gemeinschaftsveranstaltung der VHS Bgh und dem Städtepartnerschaftverein Bgh; Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal

Der allen Burghauser Sachsen Besucher wohl bekannte Historiker Wolfgang Hallmann war einer Einladung der Arbeitsgruppe gefolgt.
Wolfgang Hallmann schilderte eindrucksvoll die städtebauliche Entwicklung von H-E in Wort und Bild zwischen 1970 und 1995. Er legte die Problematik und die Erfolge dar, alte unter Denkmalschutz stehende Häuser der Bergstadt am Sachsenring zu modernisieren.
Die faszinierenden Aufnahmen aus der Zeit Vor und nach der Wende sind geschichtliche Dokumente. Sie zeigen eindrucksvoll Ausschnitte aus dem täglichen Leben und wecken unzählige Erinnerungen.
Wolfgang Hallmann ging auch ausführlich mit persönlichen Einschätzungen auf die Wendezeit ein.
Der Vorsitzende der VHS bedankte sich bei dem Referenten für seine kurzweilige Reise in die Vergangenheit. Harald Rautter wies darauf hin, dass die Vortragsreihe im Herbst 2020 mit Vortragenden aus der Partnerstadt fortzuführen.

Wolfgang Hallmann bei seinem Vortrag

Bericht           Fred Starflinger
Bild                 Hartmut Enders

02, Oktober 2019
The Love Experience im Bürgerhaus
Am 26. Oktober führt die Theatergruppe des Hohenstein-Ernstthaler Jugendhauses „off is“ ihr aktuelles Musical „The Love Experience“ um 19:00 Uhr im Bürgersaal in Burghausen auf.
Das Musical erzählt die turbulente Geschichte der „Kommune 2“, einer durchaus Ähnlichkeiten zur „Kommune 1“ aufweisenden alternativen Wohngemeinschaft in Wolkenburg, einer unbedeutenden Kleinstadt in der Provinz.  Alle wollen die Welt verändern, alle experimentieren im Love Labor, Erwin strickt Tarnanzüge für den Untergrund, und Crazy Helmut verabreicht unentwegt Heiterleins. Reiner versucht, gemeinsam mit Susanne ein neues Gesellschaftsmodell zu etablieren, wofür er von Gabi grenzenlose Bewunderung erhält, besonders, als sie erfährt, dass er zusammen mit Fidel Castro Zigarren aus dem Cellophanpapier gewickelt hat. Aber dann kommt Helmuts Familie zu Besuch, die Mutter ist autoritär, der Vater ist beim Geheimdienst, Abteilung alternative Wohnmodelle, und die beiden Schwestern finden eine ominöse Flaschenpost in der Mulde, einem Fluss am Rande der Stadt. Als schließlich Uschi auftaucht, in die sich die ganze Kommune verliebt, gerät alles aus dem Ruder. Das mitreißende, witzige Sechziger – Jahre – Musical  über eine Kommune voller verrückter  Typen, die die Welt verändern wollen, wurde von Lothar Becker geschrieben und enthält jede Menge tolle Songs, die von einer sensationellen, neunköpfigen Band live gespielt werden.

Bericht und Foto:     Melanie Schwab

20. September 2019
Burghausen ziert Schwibbogen aus dem Erzgebirge
Burghausen.
Schwibbögen gehören im Erzgebirge seit dem 18. Jahrhundert zur handwerklichen Volkskunst und haben dort eine große Tradition nicht nur in der Darstellung, sondern auch in der Fertigung. Auch in der Burghauser Partnerstadt und ehemaligen Erzminen-Region Hohenstein-Ernstthal sind diese beleuchteten Symbole für die Sehnsucht der Bergleute nach Tageslicht besonders in der Advents- und Weihnachtszeit aber auch das ganze Jahr über anzutreffen. Im Regelfall zieren diese Bögen Motive der Bergleute und des Erzgebirges, der stellvertretende Leiter der AG Hohenstein-Ernstthal im Städtepartnerschaftsverein, Fred Starflinger, hatte jetzt ein ganz besonderes Exemplar im Reisegepäck, als er von der 20. Bürgerfahrt aus Sachsen zurückkehrte. Er übergab Bürgermeister Hans Steindl einen Schwibbogen mit Motiven des Burghauser Stadtplatzes und der Burganlage.

Die Idee dazu geht zurück auf den Besuch des Ortschaftsrates Wüstenbrand bei einem Besuch in Burghausen im vergangenen Jahr, als dieser einen Schwibbogen mit Motiven aus Hohenstein-Ernstthal mitbrachte. Die Vorsitzende der AG, Melanie Schwab, griff dies sofort als Vorschlag für ein besonderes Burghauser Geschenk auf und Bürgermeister Hans Steindl war von dieser Idee sofort begeistert. „Diese filigrane und detailreiche handwerkliche Arbeit ist nicht nur ein ganz besonderes Geschenk, das die Stadt zu speziellen Anlässen vergeben wird, sondern drückt gleichzeitig die enge Verbundenheit der Partnerstädte aus, zeigt sich das Burghauser Staatsoberhaupt von der Arbeit des sächsischen Hobby-Künstlers Lothar Rümmler begeistert.

1. Bürgermeister Hans Steindl (r.) nimmt aus den Händen von Fred und Marianne Starflinger den ersten Schwibbogen Modell Burghausen in Empfang.

Bericht und Foto                 Stadt Burghausen

 

19. September 2019
Zum 20. Mal bei Freunden in Sachsen
Städtepartnerschaftsverein besuchte Hohenstein-Ernstthal – Im Oktober kommen diese her

Burghausen/Hohenstein-Ernstthal. Der Besuch des Städtepartnerschaftsvereins in der sächsischen Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal hat mittlerweile Tradition. In diesem Jahr machten sich  48 Burghauser Teilnehmer zum 20. Mal mit dem Bus – erstmals vom Bahnhof aus – auf den Weg Richtung Nordosten. Der Altersschnitt war heuer niedriger, denn die elf Monate alte Felia, Töchterchen von Partnerschaftsreferentin Melanie Schwab, war mit dabei. Schwab war zusammen mit ihrem Stellvertreter Fred Starflinger federführend bei der Jahresfahrt.

Nach der  Besichtigung der Kirche St. Laurentius in Stein am Tag der Hinfahrt wurde die Reisegruppe in Hohenstein-Ernstthal von Oberbürgermeister Lars Kluge sowie dem Vorstand des Fremdenverkehrsvereins und Hauptamtsleiter Uwe Gleißberg empfangen.

Tags darauf am Vormittag fand der Empfang im Rathaus statt, bei dem Uwe Gleißberg Geschichten über Hohenstein-Ernstthal in der heutigen Zeit erzählte. Ein Stadtrundgang bzw. -rundfahrt folgte danach. Nachmittags wurde  das Schloss Blankenhain besichtigt.

Am selben Abend stand ein Highlight an: der Partnerschaftsabend. „Heuer waren 35 Hohenstein-Ernstthaler dabei, das ist eine gute Anzahl“, freut sich Fred Starflinger. Als Glückwunsch zur Wiederwahl von OB Lars Kluge hatte Bürgermeister Hans Steindl ein süffiges Geschenk mitgegeben – ein Burghauser Gwax.

Am vorletzten Reisetag besichtigte die Gruppe die Festung Königstein und die Bastei, eine Felsformation. Bei der Busrückfahrt nach Hohenstein-Ernstthal durchquerte die Reisegruppe Dresden und konnte Blicke in die sächsische Landeshauptstadt erhaschen.

Bevor es tags darauf heimwärts ging, verabschiedete sich Uwe Gleißberg noch persönlich von den Burghausern. Bei einem Zwischenstopp in Regensburg machte die Stadt ihrem Namen alle Ehre – es regnete wie aus Eimern, weshalb es nach der Stadtführung sofort heimging. 1230 Kilometer legte die Reisegruppe auf ihrem Trip zurück.

Am 18. Oktober kommen dann Delegationen aus Hohenstein-Ernsthal und Ptuj nach Burghausen. Ursprünglich sollten die dazugehörigen Veranstaltungen in St. Konrad stattfinden. Da die Besucher aus beiden Partnerstädten aber zeitgleich kommen, wird das Programm aus Platzgründen in das Bürgerhaus verlegt. Ab 19 Uhr geht es los.
„Der Reiserückblick zur Hohenstein-Ernstthal-Fahrt findet später statt, Genaueres wird noch bekannt gegeben“, erklärt Fred Starflinger.

Die Burghauser Reisegruppe auf dem Altmarkt in Hohenstein-Ernstthal


Ankunftstag: OB Lars Kluge begrüßt die Vorsitzende der AG Hohenstein-Ernstthal Melanie Schwab und die Reisegruppe im Hotel sehr herzlich.


Partnerschaftsabend: Fred Starflinger (l.) überreicht das Gastgeschenk im Auftrag vom 1. Bürgermeister Hans Steindel zur erfolgreichen Wiederwahl von OB Lars Kluge


Fred Starflinger mit Alt-OB Erich Homilius

Weitere Fotos unter der Rubrik „Bilder“

Bericht:      ­sme / Burghauser Anzeiger 18. September 2019
Fotos          Fred Starflinger(1), Hartmut Enders(3)

 

15. August 2019
Artikel im Burghauser Anzeiger / PNP vom 13. August 2019

Bayern und Sachsen verstehen sich
Die vier Partnerstädte von Burghausen: Heute Hohenstein-Ernstthal  im Freistaat Sachsen

Burghausen. Verständigungsprobleme  gibt es mit dem sächsischen Hohenstein-Ernstthal naturgemäß nicht. Schließlich wird dort wie auch in Burghausen Deutsch gesprochen.   Dafür lassen sich mit den Bürgern dieser Partnerstadt  kulturelle Besonderheiten der Sprache pflegen. So hat es in Hohenstein schon einen Sächsisch-Kurs für Bayern gegeben und an der Salzach hat Schützenchef Heinz Reichel  die Gäste in die tieferen Geheimnisse  der bayrischen Mundart eingeführt.

Die Verbindung mit der  sächsischen Stadt am Rand des Erzgebirges war lange nur eine Freundschaft, wurde  erst  2002  eine offizielle Partnerschaft.  Die ersten Kontakte  gehen  auf das Jahr 1990 zurück. Nach der Wiedervereinigung wollte die Bundesregierung die Integration der neuen ostdeutschen Länder beschleunigen, die Städtetage warben um Zusammenarbeit vergleichbarer Städte.  Altbürgermeister Fritz Harrer, damals in Sachsen für die Hanns-Seidel-Stiftung tätig,  organisierte den Kontakt zur damaligen Textilindustriestadt Hohenstein-Ernstthal.  Erste Freundschaften entstanden  bei den Feuerwehren beider Städte, wie der langjährige Partnerschaftsreferent Dr. Klaus Ulm berichtet. Bei den  Feuerwehrjubiläen  in Burghausen und Raitenhaslach waren die Sachsen dann mit  großen Abordnungen dabei. Ulm  wurde dann  bei der Vereinsgründung mit  dem Referat betraut und übte   dieses  Ehrenamt so lange aus, wie es gesundheitlich ging.  Erst im Herbst 2017 übergab er den Stab, in diesem Fall in Form eines Wimpels der Partnerstadt, an Melanie Schwab. Drei Jahre lang  hatte Ulm eine Nachfolgerin gesucht, ehe er fündig wurde.

Dabei gibt es derzeit eine besondere Konstellation.  Weil Schwabs Töchterchen Felia erst knapp ein Jahr alt ist, hat sich  der wegen seines großen Engagements vom Vorsitzenden  liebevoll so genannte „Alterspräsident“  Fred Starflinger mit eingeschaltet und unterstützt die junge Referentin, die bisher noch nicht  selbst in Hohenstein-Ernstthal war und  persönliche Kontakte erst aufbauen muss. Dass  es    im Erzgebirge sehr herzlich zugeht, hat  Schwab dagegen schon erfahren.  Sie war mit ihren Cheerleadern  bei der Deutschen Meisterschaft in Leipzig.   Klaus Ulm hatte ein Programm mit  der Schulband der Partnerstadt auf die Beine gestellt, das den Burghauser Mädels sehr gut gefallen hat.

Die Kontakte zwischen Burghausen und der sächsischen Stadt sind vielfältig.  Burghauser Künstler stellten in der Kleinen Galerie  der Partnerstadt aus,   im Gegenzug waren Sachsen auch in der Burghauser Rathausgalerie. Und beim Weihnachtsmarkt  ist das Schwarzbier aus Sachsen ein Renner,  in Hohenstein  verkauft der Burghauser Verein  beim dortigen Markt geräucherte Fische, Burghauser Bier, Hochprozentiges vom Geistreich und Geräuchertes. Auch im Sport gibt es Kontakte, so  im  Tischtennis und Schwimmen.

Ein entscheidender  Faktor der Zusammenarbeit sind die  Besuchsfahrten. Klaus Ulm hat jedes Jahr eine Fahrt organisiert. Das soll  auch so bleiben.  Die Sachsen kommen zwar nicht so oft, dafür besuchen  mehrmals im Jahr kleinere Gruppen Burghausen, so zuletzt beim Burgfest.

Wer zum ersten Mal in die sächsische Partnerstadt fährt, will vor allem das Geburtshaus des  Schriftstellers Karl May im Ortsteil Ernstthal sehen, das zum Museum umgebaut ist.   Für Motorsportfans ist die Stadt  zudem ein Begriff wegen  des Sachsenrings, auf dem internationale Rennen stattfinden.  Die Rennstrecke war für die Sachsen zudem der Grund,  eine weitere Partnerschaft mit  dem westdeutschen Hockenheim einzugehen.

Die nächste Fahrt von Burghausern nach Hohenstein-Ernstthal wird es im September geben. Die Nachfrage war einmal mehr groß, nach zwei Wochen schon waren nahezu alle Plätze belegt.

Auf die Frage nach Handlungsbedarf antwortet Melanie Schwab so:  „Wir sollten noch mehr tun, um die Jugend zusammenzubringen. Ich denke an die Sportvereine und kann mir vorstellen, eine Art  kleine Olympiade ins Leben zu rufen.“   Das ist  aber noch Zukunftsmusik. Konkret dagegen ist  eine Veranstaltung im Oktober im Burghauser Bürgerhaus mit einem Musical aus der Partnerstadt.


Das sächsische Hohenstei-Ernstthal ist mit 15.000 Einwohnern fast so groß wie Burghausen. Der zentrale Platz um die Kirche liegt an einer Steigung, wie auch das übrige Stadtgebiet. Eine der schönsten Jahreszeiten ist das späte Frühjahr mit der Blüte der Rhododendren, die über der Stadt einen kleinen Wald bilden.


Sie sind nach dem Ausscheiden von Dr. Klaus Ulm jetzt die Macher, um die Partnerstadt mit Hohenstein-Ernstthal mit Leben zu erfüllen: (v.l.) Fred Starflinger ist Gründungsmitglied und für den Verein eine entscheidende Stütze, die Referentin Melanie Schwab mit Töchterchen Fella und Vorsitzender Bartl Lehrhuber.

Bericht:       Rainer Wetzel /  PNP
Fotos:          Verein, R. Wetzel

 

 

31. Juli 2019
Besuch aus Hohenstein – Ernstthal

Der Städtepartnerschaftsverein freute sich über Besuch aus Hohenstein-Ernstthal. Christine und Ludwig Vogel folgten der Einladung des Städtepartnerschaftsvereins und kamen für 4 Tage in die Salzachstadt um das Burgfest zu besuchen. Fred und Marianne Starflinger kümmerten sich liebevoll um die Gäste aus der Partnerstadt und boten ihnen ein schönes Programm in Burghausen.

Am Weinstand des Städtepartnerschaftsvereins auf dem Burgfest wurden die Gäste verköstigt – (von links) Anni Meißner, Fred Starflinger (AG Hohenstein-Ernstthal), Marianne Starflinger, Melanie Schwab (AG Hohenstein-Ernstthal), Christine und Ludwig Vogel

Bericht        Melani Schwab
Foto            Fred Starflinger

30. Mai 2019
Einladung aus Hohenstein – Ernsttahl zu einem Galeriefest

Liebe Frau Schwab, liebe Mitglieder des SPV,
die wunderschöne Kleine Galerie in Hohenstein-Ernstthal wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. Diesen Anlass nehmen wir als Förderverein Kleine Galerie Hohenstein-Ernstthal e.V. zum Anlass, ein schönes Fest zu feiern.
Gern möchten wir Sie und andere interessierte Bürger unserer geschätzten Partnerstadt einladen, mit uns gemeinsam am 14.06.2019 ab 19:00 Uhr einen schönen Abend zu verbringen. An diesem Tag eröffnen wir erst die Ausstellung von Tilmann Röhner mit einer Vernissage und im Anschluss genießen wir im idyllischen Stadtgarten Musik, Wein und Kulinarisches.
Im Anhang sende ich Ihnen unsere offiziellen Einladungen zu beiden Veranstaltungen mit der Bitte um Weiterleitung an Personen, die interessiert sein könnten – vielleicht ist ja auch gerade zufällig jemand in Hohenstein-Ernstthal und mag vorbeischauen?
Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen!

Freundliche Grüße
Susanne Löffler

Vorsitzende Förderverein Kleine Galerie Hohenstein – Ernstthal e.V.
Altmarkt 14
09337 Hohenstein – Ernsttahl
e-Mail:
kontakt@kleine-galerie-hot.de

30. Mai 2019
Stadtratswahl, vorläufiges amtliches Endergebnis
Das vorläufige amtliche End-Ergebnis der Stadtratswahl 2019 lautet:
CDU 7 (- 2), Linke 3 (- 1), PROHOT 1 (- 2), FWV/HE e.V. 3 (3), SPD 1  (- 1), Grüne 2 (+ 1), AfD 5 (+ 5).
Für das 22-köpfige Gremium ergeben sich somit erhebliche Änderungen. Der Vorstand der AG Hohenstein-Ernstthal des Städtepartnerschaftsvereins gratulierte den alten Bekannten. „Wir hoffen nun auch mit den neuen „Gesichtern“ auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Partnerschaft“, so die Sprecher der AG.
Bericht:  Klaus Ulm

06. April 2019
Hochbeete statt Stellflächen
Um die Einkaufsmeile „Weinstraße“ in der Innenstadt für die Kunden attraktiver zu gestalten, kam der Gewerbeverein auf eine grandiose Idee: Ein Teil der vorgesehenen Parkplätze werden in Grüninseln mit Sitzgelegenheiten umgewandelt, die Betonplatten durch Hochbeete ersetzt und wechselnd bepflanzt. Das Tiefbauamt untertsützt die Maßnahme und findet auch eine Winterdienstlösung.

Bericht         Klaus Ulm
Foto             HOT

06. April 2019
Historisches: „Das war der erste West-Kiosk“
Im Rahmen  einer Fotoausstellung im Gedenken an „30 Jahre Mauerfall“ fordert der Hohenstein-Ernstthaler Fotoreporter Andreas Kretschel die Mitbürger auf, Foto- und Text-Beiträge zu leisten. Als erstes Beispiel liefert er selbst einen legendären  Beitrag: Ein Trabi-Kombi diente kurz nach dem Mauerfall als Verkaufswagen mit West-Produkten, hier Weintrauben und Ananas. Er stand in der Poststraße in Oberlungwitz.(Weitere Fotos: Siehe Rubrik Bilder)

Bericht         Klaus Ulm
Foto             HOT

25. Mar. 2019
Stadtratswahl in Hohenstein-Ernstthal: Die Parteien formieren sich.
Am 26. Mai 2019 finden die Kommunalwahlen in Sachsen statt. Die Neuwahl des Oberbürgermeisters findet dagegen erst aussertourig am 1.9.2019 statt. OB Lars Kluge (CDU) tritt wieder an. Als Mitbewerber steht bisher nur  Alexander Weiß von den Linken fest.
Zur Kommunalwahl treten folgende Parteien / Listen an: CDU, SPD, Linke, Grüne, FWV und Pro HOT. Auf den meisten Listen kandidieren auch Nichtmitglieder der Parteien. Ob die AfD antreten kann, ist noch offen.
Bericht  Klaus Ulm

22. Mar. 2019
Abschied vom FFW-Kommandanten Manfred Dietz.
Schon von 1990 an war Manfred Dietz eine der ersten Stützen der neuen Städtepartnerschaft mit Hohenstein-Ernstthal. Damals war er noch Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr im Nachbarort  Grumbach, aber auch bereits Leiter des Städtischen Bauhofs der Partnerstadt. Bei dieser Doppelfunktion blieb es auch, als Dietz Kommandant der FFW Hohenstein-Ernstthal wurde. Mit Ende März übergibt M. Dietz (63) nun nach 20 Jahren dieses Ehrenamt an den Nachfolger Rico Leuschner (30), der mit knapper Mehrheit neuer Wehrleiter wurde. Nicht nur Oberbürgermeister Lars Kluge würdigte die Verdienste von Dietz und wünschte Leuschner eine glückliche Hand. Auch die Vorstandschaft der Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal des Städtepartnerschaftsvereins zollte Dietz „wegen seines so herausragenden Einsatzes und dem langjährigen persönlichem Bekenntnis zur Städteverbindung, beispielhaft sei nur die Freundschaft mit Ex-Vorstand Kupfberger der Burghauser Wehr und die Teilnahme am Jubiläumsfest der Raitenhaslacher FFW mit einer großen Abordnung genannt …“ in schriftlicher Form Dank.


vorn vr:   Manfred Dietz; OB Lars Kluge
Bericht   Klaus Ulm
Foto        HOT

31. Dez.2018
Sanierter Heidelbergturm
Die Wüstenbrander sind wieder den Wolken näher.
Im September war der Ortschaftsrat des Ortsteils Wüstenbrand der Burghauser Patenstadt zu Gast an der Salzach. Jetzt kann Wüstenbrand den Ausflüglern aus Bayern einen fantastischen Rundblick auf das Erzgebirge aus 20 m luftiger Höhe über den Baumwipfeln bieten. „Es war unser Ziel, das Wahrzeichen des Ortsteils unbedingt zu erhalten“, stellte OB Lars Kluge (3. von links) nach dem schweißtreibenden Aufstieg auf die Plattform fest. Die Stadt hatte eigene Mittel bereitgestellt. Das betonten (von links) einstimmig Bauamtsleiter Ulrich Weber, Stadtrat Frank Weigel und stellvertretender Ortsvorsteher Andreas Küttner. Bereits 1902 war an gleicher Stelle der nach der Gattin des Sachsenkönigs Albert benannte Carola-Turm errichtet worden.

v.l.
Ulrich Weber, Frank Weigel, Lars Kluge, Andreas Küttner
Bericht         Klaus Ulm
Foto             HOT

 


29. Dez. 2018
Partnerstadt Burghausen am 3. Advent wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Hohenstein-Ernstthal
Auch heuer waren Mitglieder der Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal aus Burghausen wieder am 3. Adventswochenende auf dem Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand am Altmarkt vorm Rathaus in Hohenstein vertreten. Unter Regie von Fred Starflinger boten sie vielfältige Burghauser- und regionale bayerische Spezialitäten an, die im Vorfeld von Weihnachten auch zu mancher Geschenkidee anregten. So kamen neben vielfachen Stammkunden auch per Mundpropaganda angelockte Sachsen zum Schauen, Probieren und Kaufen. Der Burghauser Stand bot zahlreiche Produkte aus unserer Region an; u.a. haltbar eingeschweißte geräucherten Forellenfilets, niederbayerisches Schwarzgeräuchertes, Produkte der Schnapsbrennerei „Geistreich“ in den Grüben und „Unser Burghauser“ — Bier — in Schnapperl Flaschen der Burghauser „Brau-Werkstatt“. Der Stand mit seinen vielen regionalen Angeboten und touristischen Informationen war wieder eine herausragende Werbung für Burghausen. Den Mitgliedern des Fremdenverkehrsvereinen unserer Partnerstadt ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ für ihre große Unterstützung.

v.l. 
Ronny Gleißberg, Fanny Weinzirl, Maria Palm, Angelika Laube, Fred Starflinger

Bericht        Klaus Ulm
Foto            Fred Starflinger

 

17.Dez.2018
Kastanienbaum für langjährigen Schulleiter
Klaus Hoppe wird vom Schulforum des Lessing-Gymnasiums geehrt
Zum Ende seiner 28-jährigen Schulleiter-Tätigkeit widerfährt Klaus Hoppe (im Bild vorn links) von den Schülern, Lehrern und Eltern des Burghauser „Partner-Gymnasiums“ in einer Feierstunde eine nachhaltige und einmalige Ehrung: Direkt neben der Lessing-Büste steht jetzt der Baum, versehen der Edelstahl-Widmung „Klaus Hoppe, Schulleiter von 1990 – 2018“. Die regelmäßige Pflege der Kastanie übernahmen die Stadtgärtner. Große Freude darüber empfindet auch der unermüdliche  Aventinus-Kontaktlehrer Stefan Angstl mit seinen Kollegen. Der Baum stammt aus der gleichen Hohenstein-Ernstthaler Baumschule, wie der Zuckerahorn, den die Partnerstadt für den Burghauser Stadtpark anlässlich der Landesgartenschau 2004 schenkte.

Bericht    Klaus Ulm
Foto        Kretschel / HOT

04. Dez. 2018
Kunst und Handwerk vereint
Sonderausstellung im Textil- und Rennsport-Museum der Partnerstadt
Unter dem Titel „Tradition bis Moderne“ zeigt die Patchworkgilde Deutschland ihre heurige Exzelenzschau in der Partnerstadt. Schon einmal ist es der Leiterin Marina Palm gelungen, solche mit viel Geduld und Kunstfertigkeit geschaffene textile Kunstwerke auch in Burghausen in der Rathausgalerie auszustellen: Zitat „Unter den teils großformatigen 40 Arbeiten gibt es traditionelle Motive, aber auch abstrakte, moderne Arbeiten“, so Palm. Darauf hoffen die Verantwortlichen der Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal auch wiederum für 2019.


Bericht        Klaus Ulm
Foto            SPV

29. Nov. 2018
Hohenstein-Ernstthal geht mit der Zeit.
Am Altmarkt vor dem Rathaus der Partnerstadt steht derzeit noch die etwas antiquierte Infotafel. Der Stadtrat beschloss daher kürzlich nach heftiger Diskussion und einer seltenen Kampfabstimmung, für diesen zentralen Platz eine hochmoderne interaktive Infotafel anzuschaffen und dafür Mittel aus einem neuen Verfügungsfond des Freistaats in Höhe von 10.000 € einzusetzen. Gegenstimmen hatten vorgeschlagen, das Geld lieber für 2 Schaukeln an 2 Kinderspielplätzen zu verwenden, setzten sich aber nicht durch. Der Stellenwert der Tourismus-Werbung sei höher. So können auch Gäste aus Burghausen profitieren, meinen Vertreter des Städtepartnerschaftsvereins.

Bericht            Klaus Ulm
Foto                HOT

24. Nov. 2018
„Sachsen am Adventsmarkt“
Heuer ist der Fremdenverkehrsverein aus der Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal nur am 1. Advents-Wochenende vom Freitag, 30.11. bis Sonntag, 2.12.2018, beim Adventsmarkt mit 4 Vertretern vertreten. Auf dem Marktstand, diesmal beim Salzburger Hof nahe dem Mautnerschloß in den Grüben, bieten die dortigen Ehrenamtlichen wieder ihre Spezialitäten an: Sächsische Wurstwaren und geräucherte Schweinefilets, Stollen, Gebäck und Platzkuchen, weihnachtliche  erzgebirgische Volkskunst und Textilien/Strumpfwaren/Socken, sowie typische Getränke und Schnäpse. Nicht nur die Stammkundschaft ist herzlich zum Vorbeischauen eingeladen, erinnert die Vorstandschaft der Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal des Städtepartnerschaftsvereins.

Info      Klaus Ulm

14. Nov.2018
Vortrag am 08. Nov. 2018 von Andreas Barth zum Thema: „Karl May Dorfgeschichten“.
Herr Andreas Barth hielt im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung der Volkshochschule Burghausen und dem Städtepartnerschaftsverein / AG Hohenstein – Ernstthal einen Vortrag über Erzgebirgische Dorfgeschichten, verfasst von Karl May. Andreas Barth, Diplombibliothekar und Karl May Forscher, ist Mitglied im Förderverein „Silberbüchse e.V.“ des Karl-May-Hauses in Hohenstein – Ernstthal.

Karl May (1842 – 1912) stammt aus Ernstthal. Hohenstein – Ernstthal liegt geographisch am Rande des Erzgebirges.
Karl May war einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen. Er ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache. Das Gesamtwerk von Karl May umfasst weit über 80 Bände.
Der Referent gab in Wort und Bild einen Überblick über das Gesamtwerk der Dorfgeschichten und bewertete die Dorfgeschichten literaturgeschichtlich u.a. im Vergleich mit anderen Autoren seiner Zeit. Die Bände Nr. 42 und 43 des sächsischen Erfolgsschriftstellers enthalten alle Erzählungen der „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“.

Karl May‘s „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ führen räumlich in seine Heimat und in das nahe gelegene Erzgebirge. Die Entstehungen der Dorfgeschichten fallen alle in seine frühe Schaffensperiode um 1870, bis auf 2 Ausnahmen, geschrieben in 1903.
Viele Motive, Handlungen und Personen spiegeln Autobiographisches in kaum verhüllter Form wider. Der Referent skizzierte anhand ausgewählter Zitate typische Figuren, Situationen, Motive und Handlungen. Die Zuhörer wurden in anschaulicher Form und lebendiger Weise in das Gebirge versetzt. Die Erzählungen sind spannend, dynamisch, unterhaltsam. In vielen Schilderungen erkennt der geneigte Leser schon die Grundzüge der späteren klassischen Abenteuer und Fähigkeiten von z.B. Kara Ben Nemsi, Old Shatterhand und Old Surehand.

Andreas Barth als Dorfbewohner

Bericht und Bild:        Hartmut Enders

27. Okt.  2018

Zum Tode von Rolf-Michael Schulze
Ein langjähriger Freund und Förderer unserer Städtepartnerschaft mit Hohenstein-Ernstthal ist plötzlich im Alter von nur 74 Jahren am 18.8.2018 einem Krebsleiden erlegen: Rolf-Michael Schulze war den Burghausern nicht nur als Vorstand des Tennisvereins Rot-Weiß , dem die Kontakte zu den Sportkameraden des SV Raitenhaslach zu danken sind, sondern auch als treibende Kraft des dortigen Erzgebirgsvereins und regelmäßiger Besucher der Partnerschaftsabende anlässlich der Reisen des SPV nach Sachsen bekannt. Dazu trug auch seine Frau Ruth, Schatzmeisterin des Erzgebirgsvereins, mit Nachdruck bei. Ihr sprach die Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal das tiefe Beileid aus, teilte die Vorstandschaft mit, nachdem wir die traurige Nachricht aus der Oktober-Ausgabe der Mitglieder-Zeitschrift „Glückauf“ entnommen hatten.

Bericht und Bildquelle
Dr. Klaus Ulm

20. Sep. 2018

Familiäres Partner- Treffen der besonderen Art
Ortschaftsrat Wüstenbrand aus Hohenstein-Ernstthal weilte 3 Tage an der Salzach; 14. bis 16. Sep. 2018
Die Burghauser Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal wartet dank sächsischem Kommunalrecht mit einer Besonderheit auf: Die vor Jahren als Ortsteil bei einer der in Sachsen seit der Wiedervereinigung mehrfachen Gebietsreformen eingemeindete Gemeinde Wüstenbrand, fünf Kilometer östlich in Richtung Chemnitz gelegen, hat einen 8-köpfigen Ortschaftsrat. Er hält eigene Sitzungen ab und vertritt die Interessen des Gemeindeteils im Stadtrat. Ansonsten sind die kommunalpolitischen Verhältnisse völlig vergleichbar mit unserem Ortsteil Raitenhaslach.
Der Ortsvorsteher Dietmar Röder weilte jetzt langgeplant mit 4 seiner Ortschaftsräte, davon 2 Stadträte, und deren Frauen 3 Tage in der Salzachstadt. Aus diesem Grund war der monatliche Stammtisch des SPV am vergangenen Freitag im Glöcklhofer als gutbesuchter Begrüßungsabend gestaltet.
Auch das weitere, vom Wetter unerwartet begünstigte Programm übertraf, so Röder bei der Abreise, die Erwartungen der Gäste bei weitem. Er dankte Melanie Schwab, sowie Marianne und Fred Starflinger von der Arbeitsgruppe für die Planung und Betreuung. Für die meisten war es ja auch der erste Besuch in Burghausen mit den Höhepunkten Wanderungen über Burg und Altstadt, Grüben-Shopping, Führungen in Marienberg, Klosterkirche und Ensemble Raitenhaslach. Dass Bürgermeister Hans Steindl die Begrüßung beim Weißwurstfrühstück in der Post einer Klausurtagung opfern musste, wurde durch die herzliche und familiäre Atmosphäre, die Zweite Bürgermeisterin Christa Seemann abends in der Tiefenau schaffte, vergessen gemacht.
Als Gastgeschenk hatten die Sachsen schon am Freitag beim Glöcklhofer einen stattlichen, typisch erzgebirgischen Schwippbogen mit Wüstenbrander Motiven überreicht. Er soll im Rathaus oder im öffentlichen Raum einen Ehrenplatz bekommen. Die nächsten wechselseitigen Kontakte zu den Advents- und Weihnachtsmärkten wurden zum Abschluss des Besuchs bereits festgemacht.


vlnr:
Fred Starflinger, Stadtrat Prof. Dr. Wolfgang Benn, Ortsvorsteher Dietmar Röder, Stadtrat und Ortsvorsteherstellvertreter Andreas Küttner, Dr. Klaus Ulm, Bartl Lehrhuber

Bericht            Melanie Schwab
Fotos              SPV

10.Aug.2018

Erster Besuch der Abteilung Tischtennis beim SV Sachsenring, 03. – 05. 08. 2018

Nachdem die Tischtennisspieler des SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal in den vergangenen beiden Jahren jeweils mit einer Mannschaft am Burghauser Maiwies‘n-Turnier teilgenommen hatten, war ein Gegenbesuch des SVW in der Partnerstadt längst überfällig. Und so reiste am vergangenen Wochenende eine 11-köpfige Delegation Tischtennisbegeisterter unter der Leitung von Peter Sandner nach Hohenstein-Ernstthal. Zum Auftakt fand am Freitagabend ein sportlicher Vergleich mit dem SV Sachsenring statt. Zwei Vierer- und eine Dreier-Mannschaft standen sich jeweils gegenüber, wobei die Gastgeber alle drei Duelle für sich entscheiden konnten. Auch Oberbürgermeister Lars Kluge stattete den Spielern einen Besuch ab und zeigte sich über den Austausch beider Tischtennis-Abteilungen erfreut. Nach den sportlichen Strapazen ließen die Teilnehmer dann den Abend beim Grillen an der Pfaffenberg-Halle gemütlich und gut gelaunt ausklingen.

Am nächsten Tag stand Kultur auf dem Programm. Uwe Gleißberg vom Fremdenverkehrsverein der Partnerstadt gab eine Führung auf dem Sachsenring und wusste viel Interessantes über die wechselvolle Geschichte dieser Rennstrecke zu berichten, die heutzutage vor Allem bei den Fans des Motorradrennsports bekannt ist. Nach einer Stärkung in der Gaststätte „Zum Postgut“ ging es in das Textil- und Rennsportmuseum. Dort wurde den Besuchern im Rahmen einer Führung die Geschichte der Jacquard-Webkunst und die Funktionsweise der Webmaschinen erklärt, und man konnte typische Produkte der damaligen Weberei besichtigen. Einen würdigen Abschluss fand dann der Tag mit dem Besuch des Sommerfests des Kleingartenvereins, wo die Teilnehmer in gemütlicher Runde noch lange zusammensaßen.

Am Sonntagmorgen verabschiedeten Abteilungsleiter Jens Möbius und Dirk Schuffenhauser, die maßgeblich für einen reibungslosen Ablauf des Besuchs und die herzliche Gästebetreuung verantwortlich zeichneten, die Burghauser Gäste. Für Alle war es ein tolles Wochenende voller schöner Erlebnisse.

Ein herzlicher Dank an dieser Stelle gilt auch dem Städtepartnerschaftsverein Burghausen und der Stadt Hohenstein-Ernstthal, die beide diesen Besuch unterstützt haben.

Foto „hot_gruppenfoto_tt_1024_03.august2018“: Die Teilnehmer der Freundschaftsspiele stellten sich mit Oberbürgermeister Lars Kluge von Hohenstein-Ernstthal (10.v.r.) und Abteilungsleiter Jens Möbius vom SV Sachsenring (3.v.r.) zum Gruppenfoto.

Text     Melanie Schwab
Foto     SPV


20. Mai 2018

Städtepartnerschaftsverein besuchte Hohenstein-Ernstthal
Der Städtepartnerschaftsverein reiste vom 10. Mai bis 13. Mai 2018 in die Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal. 42 Teilnehmer aus Burghausen und Umgebung machten sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg und hatten bereits am Anreisetag ein tolles Programm. Bei einem Stopp im Grünau wurden die Teilnehmer mit einem kleinen Sektempfang überrascht. Danach ging es weiter zu einer Museums- und Stadtführung in die Porzellanstadt Selb. Bevor die Reisegruppe dann in Hohenstein-Ernstthal eintraf, machten sie noch einen Zwischenstopp in Zwickau und ließen den Anreisetag bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel ausklingen.
Am Freitag wurden die Gäste im Rathaus der Stadt begrüßt. Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung, bevor es abends zum großen Partnerschaftstreffen mit alten und neuen Freunden im „Boxen-Stopp“ am Sachsenring kam. Am 2. Tag stand eine Tagesfahrt nach Radebeul auf dem Programm, die Heimat des Hohenstein-Ernstthaler Schriftstellers Karl May in seinem 2. Lebensabschnitt. Nach einer Führung im Karl-May-Museum und einer Stadtrundfahrt in Dresden ging es nachmittags zur Besichtigung des Wasserschlosses Moritzburg.
Nach einem zweitägigen Aufenthalt in der Partnerstadt ging es Richtung Heimat, mit einem Zwischenstopp in Rochsburg an der Zwicker Mulde. Dort gab es eine Führung durch die Außenanlagen der Burg. Bevor man die Reise bei einem schönen Abendessen beendete, wurden die Göltzschtalbrücke besichtigt, die 1846 mit 26.021.000 Ziegeln erbaut wurde und die größte Ziegelsteinbrücke der Welt ist. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis fuhr die Reisegruppe pünktlich um 22 Uhr zum Feuerwerk der MaiWiesn in Burghausen ein.
Während der dreitägigen Reise, die zum letzten Mal von Dr. Klaus Ulm geplant wurde, hatten die Teilnehmer schönes Wetter und konnten die Reise, die Eindrucke und alle Erlebnisse genießen. Dr. Klaus Ulm hat sein Amt als Vorstand der Arbeitsgruppe Hohenstein-Ernstthal Anfang des Jahres an Melanie Schwab übergeben.
Ein Reiserückblick zur Fahrt findet am 26. Juli 2018 um 19 Uhr im Bürgerhaus Burghausen statt.

Bericht            Melanie Schwab
Foto                SPV

Reiserückblick zur Fahrt nach Hohenstein – Ernstthal im Mai 2018:
Wann              26. Juli 2018 um 19:00 Uhr
Wo                  Bürgerhaus Burghausen

18. Mai 2018

SVW-Maiwiesn-Tischtennis-Turnier mit Mannschaft aus HE
 Zu den Teilnehmern am schon traditionellen dritten Maiwies‘n-Turnier der Tischtennis-Abteilung des SV Wacker gehörte auch heuer eine Mannschaft aus der Burghauser Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal. Der SV Sachsenring war am letzten Samstag des 50. Jubiläums-Volksfestes schon das 2. Mal dabei. Diesmal mit einer wesentlich verjüngten Mannschaft. Nach einem harten Wettkampftag konnte sie in der hochsommerlich aufgeheizten Lirk-Halle unter den 12 teilnehmenden Vereinen den 6. Platz belegen. Das Freundschafts-Turnier war überregional und mit Österreich auch europäisch-international besetzt. Seinem Abschluss fand es natürlich mit einem Festabend im Bierzelt auf Einladung des Veranstalters. Dabei wurde auch ein Gegenbesuch im August in Sachsen festgemacht. Zeit blieb auch für ein kleines Rahmenprogramm mit Begrüßung durch Vertreter des Städtepartnerschaftsvereins, sowie für Rundgänge durch die Altstadt und über die Burg.

von links:
Martin Richter, Jannik Weis, Heinz Kiel, Moritz Landgraf und Florian Steger

Bericht            Klaus Ulm
Foto:               SPV


12. Mai 2018

Hohenstein-Ernstthal bei MaiWies´n Einzug
Anlässlich der 50. Burghauser MaiWies´n lud der Städtepartnerschaftsverein alle Partnerstädte nach Burghausen ein. Angelika und Wilfried Laube und Uwe und Ronny Gleißberg vom Fremdenverkehrsverein Hohenstein-Ernstthal e.V. freuten sich über diese Einladung und hatten einen schönen 3-tägigen Aufenthalt in Burghausen.
Bereits am Freitag nahmen die Besucher mit ihrer Karl-May typischen Westernbekleidung beim traditionellen Festzug teil. Am Samstag trafen sich dann Vereinsmitglieder vom Städtepartnerschaftsverein aus Burghausen und die Besucher aus Hohenstein-Ernstthal bei nettem Beisammensein auf eine Brotzeit im Bierzelt.

von Links
Fred Starflinger, Marianne Starflinger, Ronny Gleißberg, Angelika Laube, Bartl Lehrhuber, Wilfried Laube, Uwe Gleißberg, Franziska Weinzierl

Bericht und Fotos       Melanie Schwab